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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
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weitere Einsicht in jedes Mittel zu haben, soempfehle ich zum Weiterstudium der Arznei-mittellehre namentlich dem Arzte: »JahrsSymptomen-Kodex« I. Teil, der dieHahnemann'schen Prüfungen geordnet ent-hält, während der II. Teil, das Repertorium,unnötig ist, weil das Auffinden durch die Mengedes Materials sehr erschwert wird. Völlig aus-reichend ist das Repertorium am Schlüsse meinesLehrbuches, vermittelst dessen man sich in den ver-wickeisten chronischen Fällen Rath schaffen kann.

Zur Rehandlung akuter Krankheitenist dem Anfänger allerdings noch ein sogenannter»Hausarzt«, wie das vorliegende Buch, nötig,weil in demselben der Verlauf jeder Krankheitgeschildert wird, und die entsprechenden Mittelangegeben sind, vor deren Anwendung immernoch das ganze Krankheitsbild geprüft und daspassendste Mittel gewählt werden muss.

Meine erste Hilfsquelle war »HeringsHausarzt «in der ersten Auflage, die nachDeutschland herüberkam, und ich danke es derVorsehung, dass ein so echter Praktiker mein' erster Lehrmeister war, denn ihm allein verdankeich meinen ersten Ruf als Arzt. Was ich aberdamals so schmerzlich entbehren musste, diegenaue Angabe der Grösse und Wiederholungder Arzneigaben, habe ich im vorliegenden Werkebei jeder Krankheit, so viel als möglich, hinzu-gefügt; im A^gemeinen will ich aber folgendesdarüber feststellen.

v .. § . 6 '

Zunächst müssen wir akute und chro-nische Krankheiten unterscheiden.