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Dispensatorium pro Pharmacopoeis Viennensibus in Austria : ex Mandato Sac. Caes. Mtatis a Collegio Medicorum Viennensium collectum et revisum
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Notizen zum Dispensatorium.

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hält sie für identisch mit carpesium bei Galen und bemerkt,daß sie der Zimmtrinde ähnlich seien. Wohl kaum handelt essich hier um die echten Kubeben von Piper Cubeba L. fil.

3.

Absinthium: Schlechtweg Artemisia Absinthium L. Wermut,daneben auch ponticum: A. pontica L. pontischer Beifuß.

Rosa: Rosa centifolia L. Nach Stainpeis erzeugen Rosenblätterunter die Speise gemischt Frohsinn und schützen vor giftigenGetränken.

Castoreum: Bibergeil, das bekannte Sekret von Castor über.

Seseli: = siler montanum, igelsamen, gaiffenchel Stainpeis.Seseli tortuosum L. Seseli creticum = levisticum. Letzteresist hier gemeint.

Levisticum: Auch ligusticum. Levisticum offlcinale Koch. Ver-wendet wurden Wurzel, Kraut u. Samen.

4.

Nicolaus: N. Praepositus. Vergl. die historische Einleitung L

Rosmarin um: Rosmarinus officinalis L. Die Blüten wurden auchanthos genannt. Rosmarin plaimen Stainpeis.

Viola: Die Blüten von Viola odorata L., deren Blätter auchunter dem Namen violaria bekannt waren. Das Kraut derViola tricolor L. ist unter dem Namen Dreifaltigkeitstee nochheute ein beliebtes Volksmittel.

Glycyrrhiza: Gleich liquiritia, leckawicz Stainpeis. Die Wurzelvon Glycyrrhiza glabra L.

Anisum: Die Samen von Pimpinella Anisum L.

Anethum: Tilln, Stainpeis. Kraut u. Samen von Anethumgraveolens L.

5.

Tragacantha: Gleich dragagantum. Der Gummisaft von einerAnzahl von Astragalusarten. Nach Clusius als gummi arabi-cum verwendet, was hier aber nicht zutrifft.

Gummi arabicum: Der Saft von Acacia vera WiM., der abernach Clusius nicht erhältlich war, daher häufig das Harz vomeinheimischen Schlehdorn Prunus spinosa L. verwendet wurde.Welcher Art die „acacia" zur Zeit des Stainpeis war, geht