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Dispensatorium pro Pharmacopoeis Viennensibus in Austria : ex Mandato Sac. Caes. Mtatis a Collegio Medicorum Viennensium collectum et revisum
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Notizen zum Dispensatorium.

Die arabischen Ziffern sind gleichartig mit der Nummer des Rezeptes.

In betreff der Abkürzungen von Autornamen vergleiche das Verzeichnisam Schlüsse dieser Arbeit.

1.

Cinnamomum: Da nur die beste Rindensorte verwendet werdensoll, dürfte am ehesten an Lauras Cinnamomum L. (Cinnamomumceylanicum Nees) zu denken sein, während Cordus u. Disp.Colon, von canella tenuissima (Canella alba Murr. ?) sprechen.Nach Clusius kann letztere als Ersatzmittel für Cinnamomumund Cassia genommen werden.

Heute wird Cinnamomum Cassia Bl. verwendet.

Doronicum: Als Ersatz die caryophylli. Doronicum Pardali-anches L Gemswurz, gemsenbuerczen in den steierischenBergen vorfindlich (Stainpeis). Nicht zulässig war das bisherin Wien gebräuchliche, als giftig erkannte d. vulgare. (Aco-nitum Napellus L.?)

Zedoaria: Die Wurzel von Amomum Zedoaria L. Zittwerwurzel.zitber Stainpeis.

Charyophylli: Die Blütenknospen von Caryophyllus aroma-ticus L. Gewürznelken, negel Stainpeis.

Macis: Der Samenmantel von Myristica aromatica L. Muskat-nußbaum. muscatplue Stainpeis.

Nux muscata: Der Samen von eben genanntem Baum.

Folium: Auch f. In dum, nach Galeazzo gleichbedeutend mitmalabatrum (malabathron Diosk.). Nach Stainpeis äußerst selten.H. muscatplat; Indianisch samkrautblat, Passau. Die Blättervon Laurus Cassia Ait. u. a. (Berendes) Kassienlorbeer. AlsErsatzmittel dienten: Cassia lignea, Macis, Charyophylli.