Notizen zum Dispensatorium.
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Nardus Celtica: = Spica Celtica; laugspeick Stainpeis. DieStengel, Blätter von Wurzel von Valeriana celtica L.Keltische Narde.
Galanga: galigunt Stainpeis, auch g. minor. Alpinia officinarumHance, zum Unterschied von der nach Cordus weniger guteng. major: Maranta Galanga L (Alpinia Galanga Willd.) Vergl.Dragendorff p. 144. Gebräuchlich war die Wurzel.
Spica Indica: = Spica nardi, spica schlechtweg, röm. SpeickStainpeis; indianische Spick Passau, auch Nardus Indica.Nardostachys Jatamansi D. C. In Verwendung war die Wurzel.
Cardamomum: Nach Stainpeis machten die Apotheker keinenUnterschied zwischen majus und minus. Nach Cordus ist untercardam. schlechtweg stets minus zu verstehen. Die Früchtevon Amomum Cardamomum L. c. majus — grana paradisiAmomum granum Paradisi L.
Zingiber: z. crudum raber imber, z. coctum, pachner imber,z. conditum, greun imber Stainpeis, die Wurzel von Zingiberofficinale Rose.
Sandalum album, citrinum, rubeum: Das Holz von Säntalumalbum L., welches, wenn älter, gelblich erscheint. S. rubeumdas Holz von Pterocarpus santalinus L. fil. santal rouge. Vergl.Dragendorff p. 183, 327.
Aloe: Saft u. Holz von Aloe perfoliata seu vera L.
Piper album, longum, nigrum: Die reifen Beeren von Pipernigrum L. geben den sogenannten weißen und die grünengetrockneten den schwarzen Pfeffer. Die dritte Art stammtvon P. longum L.
Ambra: Stainpeis nennt als beste die grisea, wovon eine Unze8 ungarische Gulden kostete. Sie wurde häufig mit Aloeholz,Storax u. dergl. verfälscht. Ein Produkt von nicht ganz sicher-gestellter Herkunft. Nach einigen ein dem Pettwachs analogesProdukt faulender Sepien, welches auf der Meeresoberflächeschwimmend und auch im Darm des Pottwal gefunden wird.Vergl. auch Peters N. F. p. 30 f.
A. citrina = germanica ist bei Clus, gleichbedeutend mit carabe(Bernstein).
Moschus: muscus, pisen. Stainpeis. Nach demselben wird dieDroge am besten in einem Bleigefäß verwahrt. Die häufigste