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Phosphorsaures Uatron.
Phosphorsaures Natrou ist in den Blutkörperchen, in denMnskel-, Nerven- und Gehirn-Zellen, sowie in den Jutercellular-slüssigkeiten enthalten. — Durch die Gegenwart des phosphor-sauren Natrvn wird Milchsäure iu Kohlensäure uud Wasser zerlegt.— Genanntes Salz besitzt die Fähigkeit, Kohlensäure zu biudeu,und zwar uiinmt es auf je eiueu Bauteil Phosphorsäure, die esenthält, zwei Bauteile Kohlensäure aus. Hat es die Kohlensäuregebunden, so führt es dieselbe den Lungen zu. Der in die Lun-gen einströmende Sauerstoff befreit die nur locker au das phos-phorsaure Natron gebundene Kohlensäure, die letztere wird aus-geatmet und gegen Sauerstoff vertauscht, welcher von dein Eisender Blutkörperchen aufgenommen wird.
Das phosphorsaure Natron ist das Heilmittel derjenigen Krank-heiten, welche durch eiueu Ueberschuß an Milchsäure bedingt sind.Es entspricht demnach Krankheiten kleiner Kinder, welche, nachdemsie mit Milch und Zucker überfüttert worden, an überschüssigerSäure leiden. Die betr. Symptome sind: Saures Ausstoßen, Er-brechen saurer, käsiger Massen; gelblich-grünliche, sog. gehackteDurchfälle; Leibschmerz, Krämpfe mit Säure.
Durch zwei Faktoren, die Blutwärme und das phosphorsaurcNatron, ist die Harnsäure iin Blute gelöst. Wenn in den Gelenkenoder in der Nähe derselben die Harnsäure aus ihrer Lösung wegeneines Manco an genanntem Salze gefällt wird oder sich mit derBasis des kohlensauren Natron zu harnsaurem Natrou, welchesunlöslich ist, verbindet, so entstehen Podagra resp. aknter Gelenk-rheumatismus. Während eiues akuten Podagra-Ansalles ist dieHarnsäureausscheidung im Urin um so viel vermindert, als davonan den erkrankten Stellen zurückgehalten wird.
Das phosphorsanre Natron dient auch zur Verseifung vonFettsäuren; es heilt daher diejenigen dyspeptischen Beschwerden,welche nach Fettgennsz entstanden sind, oder sich verschlimmerthaben.
Weiteres über das phosphorsaure Natron findet man nnter„Skrofulöse und Tuberkulose".
Calciumfluorid, Fluorcalcium.
Fluorealciuin ist in der Oberfläche der Knochen, im Schmelzder Zähne, in den elastischen Fasern nnd in den Epidermiszellen