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enthalten. Eine Störung in der Bewegung seiner Moleküle mitkonsekutiven, Verlust hcit zur Folge:
1. ein hartes, höckeriges Exsndat auf der Oberflache einesKnochens;
2. eine Erschlaffung elastischer Fasern; daher Gefäßerweite-ruugeu, Hämorrhoidalknoten; Erschlaffung und Lageveräude-rungeu des Uterus, Erschlaffung der Bauchdecken, Hängebauch;mangelnde Nachwehen oder auch Gebärmutterblntungen;
3. Anstritt von Keratin*) aus den Epidermiszelleu. Das Ex-sudat vertrocknet sofort und wird eine fest anhaftendeKrnste, welche z. B. in den Handflächen vorzukommen pflegt.Beim Gebrauch der erkrankten Hände entstehen Schrundenund Risse in den Krusten.
Das Fluorcalcium heilt außer den oben erwähnten Krankheiten:a) das Kephaläinatom, indem es die Resorption des knöchernen
Walles bewirkt;k) verhärtete Exsudate, z. B. iu Brustdrüsen, Hodeu ?e.
In Betreff der Resorption verhärteter Exsudate sind zweiMöglichkeiten denkbar:
«) Durch den Druck des verhärteten Exsudates haben die inder Nähe besiudlichen elastischen Fasern ihre Fnnktionsfahigkeitverloren. Zugeführte Flnorcalcinm-Moleküle restituieren diebetr. Faseru in intsgrnrn, dadurch werden die letzterenbefähigt, das Exsudat abzustoßen. Dasselbe wird alsdannvon den Lymphgesäßen resorbiert,ß) Dnrch die Massenwirkuug der im Blnte enthaltenen Kohlen-säure wird vom Fluorcalcium ein Teil des Fluor abgespalten;der abgespaltene Teil verbindet sich mit naszierendem Wasser-stoff zu Fluorwasserstoffsäure; diese bewirkt allmählich molekel-weise die Lösung des Exsndates, welches dann von denLymphgefäßen aufgenommen wird.
Die Rolle der Kohlensäure kann in dem in Rede stehendenFalle die Schwefelsäure übernehmen, welche bei der Oxydationder Eiweißkörper entsteht **).
Kieselsäure, 8ilio<n.
Die Kieselsäure ist ein Bestandteil der Zellen des Binde-gewebes, der Epidermis, der Haare und der Nägel.
*) Keratin oder Hornstoff ist in der Epidermis, in den Haaren undden Nägeln enthalten,
**) In Betreff der Dosis vicls die Anmerkung unter der 12. Seite.