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Eine abgekürzte Therapie : Anleitung zur biochemischen Behandlung der Krankheiten
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zellen der Schleimhaut in das Blut, und zwar durch Vermittelungdes in den genannten Zellen und im Blute enthaltenen Kochsalzes,welches bekanntlich die Eigenschaft hat, Wasser anzuziehen.

Das Wasser hat die Bestimmung, alle Gewebe, resp. Zellenzu durchfeuchten.

Jede Zelle enthält Natron. Mit diesem verbindet sich naS-^ zierendes Chlor, welches vom Chlornatrium der Jntereellularflüssig-keiten abgespalten worden ist.

Das in der Zelle durch die erwähnte Verbindung entstandeneChlornatrium zieht Wasser an. Demzufolge vergrößert sich dieZelle und teilt sich.

Nnr auf solche Weise können Zellenteilungen behuss Zellen-vermehrung sich vollziehen.

Bildet sich in den Zellen kein Kochsalz, so bleibt das für siebestimmte Durchfeuchtuugswaffer in den Jutercellnlarflüssigkeiten.Demzufolge entsteht eine Hydrämie. Die betr. Kranken haben einwässerig gedunsenes Gesicht; sie sind matt und schläfrig uud zumWeinen geneigt. Sie sind frostig, leiden an Kälte der Extremi-täten und verspüren ein Kältegefühl längs des Rückgrats. Dabeihaben sie ein großes Verlangen nach Salzgenuß. (Die kochsalz-armen Zellen schreien nach Kochsalz.) Das Kochsalz, welches siein verhältnismäßig großen Mengen genießen, heilt ihre Krankheitnicht, weil die Zellen Kochsalz nur in sehr verdünnter Lösung aus-nehmen können.

In Jutercellularslüssigkeiteu vorhaudeuer Kochsalz-Ueberschußkann bewirken, daß die betr. Kranken häufig einen salzigen Ge-schmack empfinden (Reizung des Usrvus unddes linAnalis) und daß pathologische Sekrete der Schleimhäuteoder wunder Hautstelleu ätzend sind (Salzfluß).

Das in den gesunden Epithelzellen der serösen Säcke funk-tionierende Kochsalz regelt den Durchtritt von Wasser aus demarteriellen Blute in die genannten Säcke. Eine Funktionsstörungder betr. Kochsalz-Moleküle hat einen Erguß vou Wasser in dieSäcke zur Folge.

Wird die genannte Störung mittels minimaler Kochsalz-Gabentherapeutisch ausgeglichen, so werden dadurch die Zellen befähigt,das ergossene Wasser zu resorbieren.

Eine Störung in der Bewegung der Kochsalz-Moleküle desEpitheliums der Träuen- oder Her Speicheldrüsen hat Tränen-resp. Speichelfluß zur Folge.

Ist ein Reiz, welcher einen Dentalzweig des Trigeminus ge-