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3. in den Gefühlsnerven: Schmerzen mit Lähmnngsgefühl;
4. in den motorischen Nerven: Muskel- und Nervenschwächebis zur Lähmung;
6. in den trophischen Fasern des Nervus :
Verlangsamung der Ernährung bis zum gäuzlichen Aufhörenderselben in einem beschränkten Zellengebiete, daher Er-weichung und Zerfall der betr. Zellen.
Alle Befindensveränderungen haben den Charakter der De-pression.
Das phosphorsaure Kali heilt Depressionszustände des Ge-müts und des Körpers: hypochondrische und hysterische Ver-stimmungen, Neurasthenie, nervöse Schlaflosigkeit, Krämpfe, be-dingt durch sogenannte irritabele Schwäche; ferner Lähmungen,faulige Zustände, septische Blutungen, Mundfäule, Skorbut, Wasser-krebs, phagedänischen Schanker, Karbunkel, Typhus und typhöse,adynamische Zustände; progressive Muskelatrophie; das rundeMagengeschwür, weil dieses durch eine Funktionsstörung trophischerFasern des Sympathikus bedingt ist; ferner die ^.loxsois, ki-satg,(nicht zu verwechseln mit tonsurans). Auch der ^.lo^sois,
s-rsata, liegt eiue Funktionsstörung trvphifcher Sympathikus-Fasernzu Grunde.
Chlorkalium, k VI.
(nicht zu verwechseln mit Xs,Ii olilorionm, X Ol. 0 3).
Das Chlorkalinm, welches in fast allen Zellen enthalten ist,steht zum Faserstoff in Beziehung. Es löst weiße oder weißgraueSekrete der Schleimhäute und plastische Exsudate. Darum ist esdas Heilmittel von Katarrhen, wenn die Absonderung wie obenangegeben beschaffen ist, und das der kroupösen und diphtheri-schen Exsudate. Es entspricht auch dem zweiten Stadinm der Ent-zündungen der serösen Häute, wenn das Exsndat ein plastisches ist.
Wenn Epidermiszellen in Folge eines Reizes Chlorkalium-Moleküle verlieren, so tritt Faserstoff als weiße oder weißgraueMasse an die Oberfläche. Vertrocknet bildet er einen mehlartigenBelag. Hat der Reiz das unter der Epidermis befindliche Ge-webe getroffen, so treten Faserstoff nnd Serum aus, wodurch diebetr. Epidermisstelle bläschenförmig emporgewölbt wird. — Aehn-liche Vorgänge können in uud unter Epithelzellen sich vollziehen.
Kochsalz.
Das Wasser, welches als Getränk und mittels der Speisenin das Verdauungsrohr eingeführt worden, tritt dnrch die Epithel-
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