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2 (1896) Die Choristopetalen. 1
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13. Physostigma venenosum Balf.

TBIBUS IV. Sophoreae Spreng. Bäume, höhere Sträucher oder Lianen mit meist gefiedertenBlättern. Staubgefässe 10, alle frei.

14. Toluifera Balsamum L.

15. Toluifera Pereirae Baill.

TKIBUS V. Dalbergieae Bronn. Bäume, höhere Sträucher oder Lianen mit gefiederten Blättern.Staubgefässe 10, ein- oder zweibrüdrig. Hülse nicht aufspringend.

16. Andira.

ACACIA Willd.

Blüthen vier- oder fiinfgliedrig, zwittrig oder durch Fehlschlag der Samenanlagen vielehig. Kelchglockenförmig, gezähnt oder gelappt, seltener in freie Blätter aufgelöst oder ganz fehlend. Blumenblättergewöhnlich mehr oder weniger hoch verbunden, selten völlig fehlend. Staubgefässe meist sehr viele, bis400, gewöhnlich viel auffälliger als die übrigen Blüthenorgane und durch ihre weisse oder meist gelbeFarbe die Schaustellung der Blüthe bedingend, frei, oder häufiger am Grunde becherförmig verbunden;Staubbeutel klein, mit Längsspalten aufspringend, die Pollenkörner zu 24 Massen (Pollinien) vereinigt.Fruchtknoten sitzend oder gestielt, mit 2oo Samenanlagen. Hülse sehr verschieden gestaltet, auf-springend oder geschlossen, einfächrig oder quergefächert. Samen zusammengedrückt mit langem Nabel-strange, der sich am Nabel zuweilen zu einem Arillus erweitert. Bäume, Sträucher oder sehr seltenKräuter, die entweder mit Stacheln bewehrt oder unbewehrt sind, mit doppelt gefiederten Blättern; dieFiederchen meist klein und sehr zahlreich, nicht selten sind die Blätter auf die dann sehr vielgestaltigverbreiterten und blattartigen Blattstiele reduciert (Phyllodien); sie sind mit Nebenblättern versehen, diehäufig in Stacheln umgebildet werden. Die kleinen Blüthen sind zu Köpfchen oder Ähren zusammen-gestellt, welche wieder einzeln oder gepaart aus den Blattachseln treten oder rispige, endständige Inflores-cenzen bilden; sie werden von schuppenförmigen, meist leicht abfälligen Deckblättern gestützt, die auchfehlen können.

In der Gattung sind Uber 450 Arten beschrieben, welche in den Tropen beider Hemisphären und densubtropischen Gegenden gedeihen, besonders häufig sind sie am Cap und in Australien.

Acacia Catechu Willd.

Tafel 45.

Ein hoher Baum, dessen jüngere Triebe mehr oder weniger behaart sind; Blätter doppelt gefiedertmit gepaarten, kurzen, gerade oder wenig gekrümmten Nebenblattdornen; Fiedern zehn- bis zwanzig-paarig, Blättchen in 2030 Paaren, lineal, gewimpert oder kahl; Blüthen gelb in verlängerten Ähren;Blumenkrone 1V 2 2mal so lang als der filzige Kelch; Hülse lineallanzettlich, sehr flach, zugespitzt anbeiden Enden.

Acacia Catechu Willd. Spec. pl. IV. 1079; Hayne, Arzneipfl. VII. t. 48; Woodv. Med. pl. t. 157 ;DC. Prodr. II. 458; Guimp. et Schlecht. Pharm.. t. 151; Nees, Düsseid. Abbild, t. 335; Benth. inHook. Lond. Journ. of bot. I. 510; Berg und Schmidt, Darstell, und Beschreib, t. VI e ; Baker, in Hook.Fl. Br. Ind. II. 295; Kurz, Fl. Brit. Burma I. 422; Köhler, Med.. t. 116.

Acacia polyacantha Willd. Spec. pl. IV. 1079.

Mimosa Catechu Linn. fil. Suppl. 439; Iloxb. Coromand. pl. II. 40. t. 175; Ker, Med. Obs. t. 4.

Mimosa catechoides Iloxb. Fl. ind. II. 562*).

Katechu - Akazie; englisch: Catechu Acacia; französisch: Acacia catechu.

*) Ob A. Waltichiana DC. hierher gehört, ist zweifelhaft; von S. Kurz wird auch A. Sundra DC. mit A. Catechu W.zu einer Art verbunden.

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