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widrig zu unbedingt anempfohlen, könne ich ihm nichterklären, sondern nur bloss im Allgemeinen darüber Fol-gendes sagen. Wie man in unserer wunderlichen WeltSpieler finde, die ihr Hab und Gut verspielen, ohne jezur Erkenntniss ihrer Thorheit zu gelangen, indem derGedanke an die Möglichkeit eines grossen Gewinnsteseinzig und ausschliesslich ihren Kopf beschäftige; geradeso finde man auch unter den Aerzten Brechwagspieler,die, einzig und ausschliesslich an die mögliche Heilwirkungdes Brechmittels denkend, so ganz blind für die nach-theiligen Folgen desselben seien, dass sie selbige lieberden allerunwahrscheinlichsten Ursachen als ihrer feindlichenBrechbehandlung zuschrieben. —
Hinsichtlich der Zufälle, die uns angeblich lehren sollen,wo Brechmittel mit Vortheil zu gebrauchen seien, siehetes auch sehr luftig aus. Von dem bitteren Geschmacke,als Zeichen der im Magen vorhandenen krankhaften Galle,habe ich schon in der ersten Abtheilung des 3ten Ka-pitels ein Wort gesprochen. Dass es ein sehr trüglichesZeichen sei, beweiset man am besten durch die That-sache, dass bei Gelbsuchten, wo denn doch kein GranGalle in Magen und Darmkanal kommt, die Menschenhäufig über ganz unerträglich bitteren Geschmack klagen.
Ein Gefühl von Gespanntheit, Vollheit des Magens,welches in verschiedenen Graden, bis zur Beängstigung,sich bei Leberfiebern zeigt, ist in weit mehr Fällen Zeicheneiner sehr gesteigerten Lebererkrankung als einer Gallen-ansammlung im Magen. Nur-wenn es von letzter Ursacheherrührt, kann es durch ein Brechmittel gehoben werden.Sobald es aber von einer höheren Steigerung des Leber-leidens abhängt, schaden Brechmittel unbedingt. Manmuss ja in solchen Fällen, will man nicht behandeln,sondern wirklich heilen, das geeignete unfeindliche Organ-mittel nur in der halben, in der viertel, ja in der achtelGabe reichen, je nachdem nämlich der Grad der Steige-rung der Lebererkrankung ist; in der vollen Gabe darfman es aber bei dem besprochenen Zufalle nie reichen.
Was die belegte, gelbschmutzige Zunge betrifft als