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2 (1847)
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gute Portion Kupfer in den Darmkanal zu bringen. Will manes nur als Universalmittel geben, so braucht man es nicht instarken Gaben zu reichen; 1, 2, bis 4 Gran täglicii und zwarVi bis 1 Gran pro dosi leistet alles, was man verlangen kann.Andere Oxyde habe ich nie versucht, weil ich nicht vermuthe,dass in ihnen ausgezeichnete Heilkräfte verborgen sein könnten.Die latrochemiker des 17. Jahrhunderts, welche viel in dieserSache gearbeitet, haben auch viel darüber gemeinet, das sichnie bestätigen wird. So schreibt Mart. Walter an G. Horst:der Leibarzt Heinrich IV. I. du Chesne habe kurz vor seinemTode noch ein Kupferoxyd von röthlicher Farbe bereitet, welcheser Sulphur vitrioli narcoticum genannt. (G. Horst, op. Tm. II.Lib. X. pag. 508.J Ich denke aber, weil er bald darauf ge-storben ist, kann er unmöglich Zeit gehabt haben, die narkotischeWirkung seines Sulphuris vitrioli zu erforschen.

Essigsaure Kupfertinktur. Diese wird am bestendurch doppelte Wahlverwandtschaft bereitet.

Von dieser Tinktur kann man, je nachdem der Magendes Kranken gestellt ist, täglich anderthalb bis drei Drachmenin getheilten Gaben reichen. Jedoch ist die mittle Taggabeanderthalb bis zwei Drachmen. Da man des möglichen Miss-brauches wegen, jede Arzenei nicht jedem Menschen in Tropfen-form verschreiben kann, sondern sie weit klüger in einen Trankbringt, so thut man, will man die Kupfertinktur in einemTranke geben, am besten, sie in Gummiauflösung mit einemZusätze von ungeistigem Zimmetwasser zu geben. Meine ge-wöhnliche Verordnung in akuten Fiebern ist Folgende: Ijt- Tinct.cupri 3iß Gmm. tragacanthae 5i Aquae cinnamomi s. vji y destill.Jvii M D. Stündlich einen Löffel voll. Man kann auch, stattdes Skrupels Traganth, eine Unze Arabisches Gummi nehmen.Von diesem Tranke sehe ich niemahls Uebelkeit, oder Erbrechenentstehen.

Sollten vielleicht die Leser denken, es sei ein thörichtesBeginnen, diese Tinktur durch doppelte Wahlverwandtschaftzu machen, da man sie viel gemächlicher direkt aus den essig-sauren Kupferkrystallen bereiten könne; so antworte ich daraufFolgendes. Bei der Bereitung metallischer Arzeneien hängtviel von dem Oxydationsgrade ab, unter welchem sich die