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und zwar nicht mit Unrecht, dass sie sich durch das Entblössenund durch das Benässen bei kühler Witterung Husten, Schnupfen,ja noch schlimmere Uebel zuziehen, und endlich bilden, unterder wohlhabenden Klasse, die Weiber, die nette Hände haben,und die ihren Kindern, oder Müttern, oder Schwestern, oderFreundinnen den Liebesdienst des Einreibens verrichten, eineförmliche Opposition. Sie behaupten nämlich, ihre Händesähen aus als hätten sie grüne Wallnüsse gepellt; ja in Häu-sern, wo die Kammermagd das Einreiben verrichtet, macht einemdiese selbst ein saures Gesicht. In den Siechenhäusern habendie Aerzte mit allen diesen Häkeleien nichts zu schaffen undsie könnten am gemächlichsten den Werth älterer Erfahrungenin diesem Punkte untersuchen. Bekanntlich hat man früherdurch den äusserlichen Gebrauch des harten Schornsteinrusses,auch des Aceti quercini (welcher unser Acidurn pyrolignosumwar) Wechselfieber geheilet. Wie leicht wären solche Ver-suche in einem Hospital gemacht. Man brauchte ja nur dieFieberkranken täglich in brenzelicher Holzsäure baden zu lassen,das würde wahrscheinlich noch besser helfen als blosses Ein-reiben. Abgesehen davon, dass das Mittel an sich nicht theuerist, könnte Ein Bad gar vielen Fieberkranken dienen, voraus-gesetzt, dass man diese erst in einem gewöhnlichen Bade vonaller Unsauberkeit reinigte und diejenigen absonderte, die viel-leicht nebst dem Fieber noch mit Hautausschlägen behaftetwären. Der Hauptzweck solcher Untersuchung wäre der: aus-zumitteln, ob man das Wechselfieber so dadurch heilen könnte,dass es, wenn der Geheilte sich der veränderlichen Witterungaussetzte, nicht wiederkehrte. Dieses würde besonders wichtigfür das Militär sein, denn der Soldat kann ja nicht, wie derBürger, die feindliche Einwirkung der Witterung vermeiden,und wer einmahl vom Wechselfieber ergriffen ist, der wirdwol für den selbjährigen Feldzug wenig nutzen. Bei denhier eingelagerten Truppen habe ich zum wenigsten bemerkt,dass die aus dem Hospital zurückkehrenden gar bald, wennsie wieder Dienst thaten, rückfällig wurden: dieses lag dochnicht an der Unkunde der Hospitalärzte, sondern an der Naturder Krankheit und an der Unvollkomnienheit unserer Kunst