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Schon äusserlich angebracht schadet dieser Kalk,ob ich es gleich nicht wage, nach dem Vorgang ei-nes Friedr. Hosmanns H den Tod eines großenGottesgelehrten, dem ein Arzt in einem Seileiynchmit Friesel einen Umschlag aus Brandewem, undKalk auf die Brust legen ließ, oder mit Li»destolpe>,),den Tod des Studenten, dem ein Aftcrarzt in Kopf,schmerzen einen Umschlag aus Kalkwasser um denKopf machen ließ, auf seine Rechnung zu schreiben.
Noch gefährlicher sind die Folgen, wann er hin-unter geschlungen wird, und wenn sie sich auch nichtsogleich in cioer auffallenden Stärke zeigen, so wer-den sie doch durch einen anhaltenden Gebrauch, vor-nemlich unter den Lebensmitteln desto hartnäckiger,unheilbarer, und gewisser tödlich.
Ein angesehener Mann bekam aus einmahl mitseinem ganzen Hause, das mit ihm an dem gleichenTische speisete, einen Schwindel, ein Brennen in derKehle, Erbrechen und Bangigkeiten. Man konntekeine andere Ursache finden, als daß von einer neugetünchten Wand Kalkblumen in die Speisen gefal-len waren 5). Auch Amatus Lusitanus bemerkte,)baß die Handwerker, die mit Ka!k umzugehen ha-ben, größten Theils in Seitenstechen, Blutspeien,oder langsame Auszehrung, und Verschwürunq derLungen versalten; und Slcnzel-«) hat viele Bey-spiele
5) rse. II. T. ZyZ.
>») a. a. O. S YI. 92.
. 5) Tulpiu« a. a O. I-, III. c, XII.
1) a. a. O» Oor. IV. Lur. 41.
In den Anmerk zu Lindestvlre äs S. s;.