Druckschrift 
Allgemeine Geschichte der mineralischen Gifte
Entstehung
Seite
34
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Z4

tvasser gegossen, löst er Gold, Platina, Zinn, undSpiesglaskönig auf, hingegen macht er die Auflö-sungen des Silbers, des Quecksilbers, und desBleyes in Scheidewasser trüb, und milchig, und diehimmelblaue Auflösung des Kupfers in Scheide-wasier schön sattgrün.

Da Saljgeist und Salpeteraeist fressende Giftefind, so ist es kein Wunder, wann eine Flüssigkeit,die aus beyden zusammen gesetzt ist, ahnliche Wir-kungen auf den thierischen Körper äussert, ich mey-ne nehmlich

4) das Königswasser; zu dessen Zusammensetz-ung immer Scheldewasser, und entweder Ealzgeist,oder Kochsalz, oder Salmiak in verschiedenen Ver-hältnissen genommen wird»

Es löst, Silber, Bley, und Quecksilber ausge-nommen, alle übrige metallische Körper, und so gardie Kalke von einigen, von Kupfer, Eisen, Arsenik,Kobold und Kupsernickel leicht auf, und hat gemei-niglich eine gelblichte Farbe, die durch die Beymi-schung von Gold noch sehr erhöhet wird.

Seine Scharfe ist immer so beträchtlich, daß esin dem Munde, anf der Zunge, und in der KehleBläschen, und Geschwüre erregt, -) und gewißnoch traurigere Zufalle verursachen würde, wenn esverschlungen würde.

So

») kindestelpe a. a. O. S.s?.