von. den Arzneymitteln. 145
nur gelind. Und dennoch halt sie Soerhaave für gif,kia, und versichert, sie habe in Klystieren statt des Bin«gelkraut (.Vlercurialiti) gebraucht, Schaden gethan.
Ihre Blätter und ihre Blumen geben der Wolle eine
schöne gelbe Farbe.
5 58. Märzviole, Veilchen.
^csuliZ, iluloniferg, ecircislis.
Viola !<lvix, ^ents^ct. irreAuI. t.«17. ^erign.
ic. l.1.
Zwote Spielart mit meisten Blumen; diese findetman in verschiedenen Gegenden bey NIr! kjfelden. Siewächst auch in einem Obstgarten
Es giebt auch eine Spielart mir vollen Blumen»
Noch eine dritte hat violette volle Blumen.
Vio's g^orsts,. t.i^K.
Man trifft die Veilchen im Ansänge des Frühlings,an den Zäunen und an den Bachen überall häusig an.
Diese kleine Pflanze besitzt zwo Eigenschaften. Dieeine hängt von ihrem angenehmen Gerüche ab"), dersie betäubend und bey Brustkrankheiten °), beyCcnarrhenund Seitenstechen branchbar macht. Diese,' Gesuch istso durchdringend, daß äußerlich ausgelegte Veilchen so-gar dcm Harn denselben mittheilen, und daß e:n vorneh-mes Frauenzimmer, die eine große Menqe i.xrse!i en inihrer Stube aufbewahrte, davon starb. Die andere mitder ersten verbundene Eigenschaft, ist, daß sie abführt
und
») Die w?Sssc Viole riecht nicht so stark.
v) Auch dao Vttlchenöl ist in dieftn» ZalleM. Nicstaus
x. 19s»
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