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Rettichs, »och auch endlich im Senssaamen.Dil jcni t' ^Kchärfe. weiche man für ein flüchtiges Lau«tzcnsciiz achaiten hat, '.ü rt von den? sogenannten Spiri.tu- recor l^r, welcher bc>?m Trock> en verfliegt, und di?Pflanze krattloß zurück läßt. Nach Herr» pouleriexsollen dl<se Pflanzen doch !augensa!z enthalten. Ll>gleich day Wasser des töff- -krautö Zeichen von eine?Säure giebt, indem es dcn Vulcbensynip roth machet,so wird doch durch den Saft dieser Pflanze das taugen»falz von der Schwefellebcr nicht getrennt, und dieses istauch der Fall bey anderen Pflanzen dieses Geschlechts.Zlebrigenö müssn dieje Pflanzen nur frisch in der Arz.neykunst angewendet werden: oder man muß in Erman-gelung derselben sich ihrer Extracte, die an einem gelin»den Fcuer gemacht, und in dem desiillirten Wasser ebendieser Pflanzen anfgelößt werden, bedienen. Fast alteEigenschaften befinden sich in dem wesnulichen Oele.
Oräo I. Llüc^uosge.
44z. Gelbe Veilcben, Lack.
kolüs ^labri?, Isnccolsli!», inteAerrimis.
I eucojuin surenm. 877»
(^Iieir^ntku; Lkeiri. 1 ^
Ich glaube nicht, daß diese Pflanze ursprünglich inder Schweiz einheimisch ist: doch findet man sie itzt sehrhauflg im gcnzen Wallisersande an den Mauern, wieauch zu Vaset. Ohne Zweifel stammt sie aus den Gär-ren her, und ist in der Folge ausgeartet.
Hhre äste scheinen aus ihrem riechenden Theile zuberuhen, doch ist mir nicht bekannt, daß man diese Theilebesonders sammle und in der Arzneykunsi brauche. Manglaubt, daß das ans die Pflanze gegossene Oel die Entbin-dung erleichtere. Die Blumen mir Weinessig aufgegossen
sind