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1 (1782)
Entstehung
Seite
61
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von den Arzneymitteltk. 6»

Es ist also aus vielen Beyspielen erwiesen, daß dieFallsucht diesem Mittel weicht; und wenn c6 jamanchm.il Ruckfalle giebt, und der Baldrian nicht al-lezeu vermögend ist, das Uebel zu heben, so ist dies bloßetwas, was er mit allen andern Mitteln gemein hat.Was mich betrifft, so kann ich mit Wahrheit versichern,dak ich diese Wurzel oft mit gutem Erfolge gegen hyste.tische Krankheiten, wie auch bey allzugroßer Empfind»lichkeit der N-'rven, gegeben habe. Nicht weniger hatsie meine Erwartung in der Fallsucht erfüllt. Ach habedurch dieselbe 18 Monate lang einen jungen Edelmannvor der Fallsucht gesichert. Doch ist derselbe nach fei.ncr Rückkehr nach Italien, wie man mir gesagt hat,von diesem Uebel wieder befallen worden. Aber voll-kommen und ohne Rückfall der Krankheit heilte ich mirdem Safte dieser Wurzel ein Frauenzimmer vonStand', welche die wahre Fallsucht halte, und derenAnMe ich selbst angesehen habe. Mir Recht hatdaher DöUglao dieses Mittel in den Apotheken

einzuführen gesucht, und Herr Tissor gebrauchte es sehroft. Er behauptet, es fty das beste Mittel wider dieFai'suchr, m,d empfiehlt zugleich das davon bereitetewässerige Ertract Zudem bat man diese Wurzel auchim K opfschmerzen, bey dem Wahnsinn und der Schlaf-loslgkiit in bösartigen Fiebern wirksam gefunden, ob siegleich eben nicht fthr vermögend ist, den Fortgang derKäulmß zu hemmen. Mit Franzosenholz verbunden,lößt sie mit einer besondern Wirksamkeit die verstopftenDrüsen auf. selbst wenn man sie nur äußerlich braucht m).Die alten Aerzte hielten sie für harntreibend. Das de»spurte Oei ist ein sehr kräftiges Mittel wider die Fall»sticht, wovon nian in den Ephemerlven der Narur«

forjcher

rn) 5k>-'-5 p. 424. Er sagt daselbst, daß sie in

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