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2 (1814)
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Vitriolum.

daher Schwäche, Mangel an Erregung und Kraft,Uberflufs an Erregbarheit, grol'se Empfindlichkeitund Reizbarkeit, schwacher, weicher oder ge-spannter, kleiner Puls, blasse Farbe, kalte Hautvorhanden ist, kann man sich der Naphthe bedie-nen ; so wie man sich im Gegentheile bey stiieni-scher Anlage und Sthenie, Entzündungen, vollemPulse, vieler Hitze etc. derselben zu enthalten hat.Am meisten wendet man sie an:1) in intermittirenden, faulicIltenund Nerven fiebern, wenn Schwäche, Blähun-gen, Krämpfe, Zittern, Kälte und Schwindel,ungleicher zitternder, schwacher Puls, betäubterKopf, trockne zusammengezogene blasse Haut»weifser Urin, Ohnmächten etc. zugegen sind.Man kann alsdann einige Tropfen Naphthe alleinoder in Verbindung mit den andern Mitteln ge-ben. Man kann mit dem gröfsten Nutzen bevm -Eintritte und dem Fortgange des Frostes der'Wechselfieber alle halbe oder ganze Stunden 5bis 10 Tropfen Naphthe nehmen lassen. Von derMethode des Chrph. Ludw. Hoff mann, dieVitriolnaphthe zu geben, habe ich schon an ei-nem Orte gesprochen.

Im Typhus zeigt sie noch eine bey weitemgröl'sere Wirksamkeit. Weihard hat mir ein-anal eine Formel mitgetheilt, deren sich Frank<L ä. mit ausgezeichnetem Nutzen in einer Ner-venepidemie bedient habe:

Aetheris vitrioli, dr. un*

Aquae cinamomi spirit. unc. tres.'M. S. Alle halbe Stunden (im Anfange ades Fiebers) einen Efslöfiel voll zugeben.

In