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2 (1814)
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ii 46 Vitriolum.

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Auch in andern Ausschlägen liat sie die gröfs»ten Autoritäten eines Gothen ius, Schröder,Ha Her, llaldinger, Ilahneniann u. a. fiirsich. Mehrere dieser Männer und unter den Aus-ländern Duncan und Smith rühmen sie inherpetischen und ähnlichen Ausschlägen. In derElephantiasis habe ich sie umsonst anwenden se-hen. Gegen die fieberlosen Peteschen ( morbus ma-c'ulosur haemorrhagicus ) soll es, wie ich lese, Wun-der tiiun.

12) Nervenkrankheiten. Gegen dieseKlasse von Krankheiten hat das HaJlersche Sauererst neuerer Zeit eine Reputation erhalten. WoKrankhaft erhöhte Empfindlichkeit, beweglicheNerven mit schlaffen, schwachen Muskeln, reiner,freyer Unterleih, nicht plo^istisches, aber übri-gens vieles Blut, zusammengezogener, scheinbarvoller, nicht entzündlicher Puls, Wallungen,Durst, zugegen sind, die Krankheit eine reineleichte Nervenkrankheit ist: da kann man viel mitder Vitriolsäure ausrichten. Es gehören hierheralle hysterische und hypochondrische Nervenbe-schwerden, Epilepsie, Katalepsie, Veitstanz, Kräm-pfe, Schwindel, Zittern, "klonische Konvulsioneneinzelner Gliedmaafsen. Gegen schwere Nerven-übel, zumal tonischer Art, ist sie zu ohnmäch-tig. Wirksam habe ich sie auch gegen Krämpfeschwangerer, hysterischer Frauen befunden. Ichhabe dergleichen Fälle erst ganz kürzlich noch ge-sehen, wo Vitriolsäure mit Mohnsaft vortrefflichwirkte. Den Erfahrungen IIallers, Zimmer-manns, Weikards und anderer, kann ich diemeinigen beyfiigen. Ich verbinde sie gewöhnlichmit JMohrisaft, manchmal auch mit ISaldrianes-

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