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2 (1814)
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Valeriana.

bindet Kampher und Bisam mit derselben, wennnach der Haut zu wirken ist. Ich setze oft ver-sülsten Salpeter - oder Hirschhorngeist zu dersel-ben, und bediene mich dieser Mischung bev zärt-lichen Kranken, welche nicht gerne grofse Portio-nen nehmen wollen.

2) In Hysterie und Hypochondrie, alsein seiir kräftiges Palliativmiltel, vorausgesetzt,tlafs dem Kranken theils der Baldrian, theilsdie Schwefelnaphthe nicht zuwider ist. Beydesind fiir empfindliche Magen öfters unangenehm.Ist dieses nicht, so hat man an dieser Essenzein schnell wirkendes, und nicht unangenehm zunehmendes Arzneimittel. Man kann sie mit ver-süfster Salpetersäure, und wenn der Magen anSchwäche leidet, mit aromatischer Essenz ver-setzt reichen.

3) In Krämpfeji überhaupt ist sie ein sehrempfehlenswerthes Mittel, wenn der Anfall nichtzu heftig und gröfstentheils hysterischer Art ist,Lentin sagt, er kenne kaum ein wirksameresMittel. Das ist, unter den eben gegeben Ein-schränkungen , allerdings wahr. Schlechterdingsdarf beym Krämpfe selbst keine entzündliche Rei-zung und Stockung zu Grunde liegen. Kleinerzurückgezogener, krampficht gespannter Puls,Blässe und Kälte der Haut indicirt auf diese Es-senz. Anhaltende, grofse, fieberhafte Krämpfezwingt sie selten. Sie reizt und stärkt zwar schnell,aber nicht anhaltend genug für diese grofsen Übel.Ich habe schon unter Bibergeil {Castorewn},Bilsenkraut ( Hyoscyatmis ), Mohnsaft ( Opium)und andern Orten, von der Wirksamkeit dieserEswnz gesprochen und Formeln angegeben.

4) End-