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2 (1814)
Entstehung
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1100
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t 109

Valeriana.

Oleum valerirtnae, ein heftig wirkendes, starkund unangenehm riechendes, brennend beifsen-des, hitzendes Öl, welches man nur zu einigenTropfen unter Pillenmassen mischt, für sich al-lein selten eiebt. In Fällen, wo es einerley ist,was fiir ein ätherisches Öl wir anwenden, ver-dient es vor andern den Vorzug, weil es wohl-feil ist, und gewöhnlich unverfälscht in den Apo-theken vorkömmt.

Tinetura Valerianae rimplex , Essentin Valerianae,einfache Baldriantinktur, ein seljr wirksames Mit-tel, welches die kräftigsten Bestandteile der Wur-zel enthält, und überall gebraucht werden kann,wo diese angezeigt ist, und das geistige Aufiö'rsungsmittel dem beabsichtigten Zwecke nicht ent-gegen steht.

Tinetura Valerianae anodyna, s. aetherea, Liquora twciynm compositw, Tinctura antispastica Lentini, äthe-rische Baldriantinktur, wird entweder durch Di-gestion der Baldrianwurzel mit HoffmannschemLiquor, oder besser dadurch., dafs man die Wur-zel mit einer hinlänglichen Quantität Alcohol di-gerirt, und dann die gehörige Portion Schwefel-äther zumischt bereitet. Sie verdankt ihre ersteEmpfehlung hauptsächlich dem verdienstvollenL entin und ist der vorigen weit vorzuziehen.Ich kann aus eigener Erfahrung alles das Gutebestätigen, was der Erfinder von derselben ge-rühmt hat. Sie ist ein sehr flüchtiges, durch-dringendes Reizmittel, welches demBaldrian selbstin Rücklicht auf Penetrabilität vorsteht. Man be-dient sich derselben in allen den Fällen, wo manBaldrian oder einfachen Liquor giebt; in allen

Krank-