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2 (1814)
Entstehung
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1076
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Trifolium fibrinum.

von bittern Kräutern in unserm Welttheile besiz-zen. Dem Enzian stellt es in Rücksieht auf rei-zende und wärmende Eigenschaften nach; demWerrnuthe in Rücksicht auf seine angenehme Bit-terkeit vor. Es kommt der Quassie und Kolomboam nächsten, statt deren wir fiiglich diese deut«seile Pflanze anwenden könnten.

Die bittern Mittel nehmen unter den stär-kenden Arzneven die unterste Klasse ein. Wo die- %

schwächenden Arzneimittel aufhören, fangen diebittern Stärkungsmittel an. Der Bitterklee folgtauf Graswurzel, Löwenzahn, Kardobenedikten,Erdrauch, Klettenwurzel. Er macht eins derwirksamsten Glieder in der Kelle der permanentstärkenden Mittel aus. Er ist tonisch, wirkt zu-nächst auf den Magen und Darmkanal, reizt dieseOrgane gelinde, ersetzt den Gallenreiz, befördertdie Verdauung und öffnet den Unterleib. Wiealle rein bittere Mittel, so kann man auch ilmbey nicht zu beträchtlicher Sthenie sowohl, alsbey nicht zu beträchtlicher Asthenie geben. Reine,wahre Sthenie, welche schon aus den Gränzender Opportunität herausgeschälten ist, darf nicht.vorhanden, örtliche Reizung und erhöhte Erre-gung im Magen und Darmkanaie eben so wenigzugegen, wenigstens rnufs beydes, die allgemeineund örtliche Sthenie, vermindert seyn, wenn manBitterklee brauchen will. Für wahre, direkte, zu-mal beträchtliche Schwäche ist er nicht diffusibelgenug. Aber wenn sie schon durch flüchtige Reize-etwas gehoben, die Erregung im Steigen, oderwenn indirekte Schwäche zugegen, wenn der Pulslangsam und weich, der Appetit schwach, der

Geschmack