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Sulphur.
durch diefsPulver werde die Brust freyer, das Ath-men leichter, die Rothe auf dem Gesichte und denWangen geringer. Wahrscheinlich meint er da-mit die blühende oder gallopirende Lungensucht,gegen welche diese Mischung einigemal mit Er-folg von mir angewendet worden ist. Sie heiltezwar das Übel nicht ganz, that aber den reilsendschnellen Fortschritten desselben Einhalt undmachte die Existenz der Kranken erträglicher.
5) In den neuesten Zeilen ist sie von einigenfranzösischen Ärzten, namentlich von der Gorn-mission zur Untersuchung des Croup, als einspecifisches Mittel gegen diese Krankheit empfoh-len worden.
Äufserlich braucht man die Schwefelleberzu Bädern, Waschwassern, volatilischen Dämpfen,Salben und dergl. Die Bäder sind ungemein heil-sam gegen veraltet^ Gicht; das Waschen gut ge-gen Hautkrankheiten, die übrigen Mischungengegen Stockungen, Geschwulste, Verhärtungen.
Hepar sulfuris martiatum , N a v i e r vermischtSchwefelleber mit Eisenfeile, schmilzt sie zu-sammen, und empfiehlt sie zum ä'ufsern Gebrauch.
Kermes miner alt, s. S p i e f s gl a s, Antimoniurn.
Lac sulfuris, Schwefel milch, verdünntennd mit Säure niedergeschlagene Schwefelleber,ein bey weitem milderes Präparat, als diese letz-tere. Dieses Mittel wird von den meisten Kran-ken sehr gut vertragen. Es reizt gelinde, öffnetden Unterleib, wirkt auf Transpiration, Mangiebt es zu fünf bis zehn Gran einigemal im 'Jage.
Alan