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Sal nmoniacus.
6) F. n t z ii n d u n g s f i e b e r mit örtlicherEntzündung. Der Salmiak verdient den Vor-zug vor. dem Salpeter in der Lungenentzün-dung, wenn der Kranke im Ganzen einen unem-pfindlichen, wäfsricht aufgetriebenen Körper, phleg-matische Konstitution besitzt, wenn der Salpeteraus Idiosynkrasie nicht vertragen wird, wenn dasFieber eine Annäherung an den Typhus hat, oderwenn bev reiner Entzündung das erste Stadiumdes Fiebers vorüber, dem ohnerachlet aber nochSchmerz, Spannung, Stechen in der Tiefe, ge-hemmtes Athemholen, Hustein mit härtlichtem,nicht zu grofsen und nicht zu schnellem Pulse,trüben Urine, vorübergehenden Schweifsen, un-ruhigem Schlafe, zugegen ist. In diesem letztenFalle verbind« t man Salpeter, Antimonialien, bit-tere Extrakte, Hirschhorngeist etc. mit Salmiak.Ist es eine bösartige, faul,eilte Lungenentzün-dung: so nutzen Mischungen mit Angelil.a, Ar-nika, Kampher, Bisam etc., wieunter ßi ber g eiI(Castoreutn ), einige angegeben sind. Wenn der Zu-stand gemischt, entzündlich faulicht, und schwerzu entscheiden ist, welcher Charakter der über-wiegende ist: so nutzen Senega, Arnika, Brech-Wurzel mit Salmiak.
In der Leb e re n tziin dun g verdient fast inallem Betrachte der Salmiak, vor dem Salpeter denVorzug. Selten ist die Entzündung ganz rein,öfterer gallicht, was sich gewöhnlich von deinleidenden Organe herschreibt. Dabey ist die Reiz-barkeit des Magens sympathisch so erhöht, dafsnur wenige Kranke den Salpeter vertragen. Auchdringt der Salmiak besser durph, scheint der Er-reg-