Salmiak.
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gereizt ist, wo alle Anzeigen von Entzündlich-heit vorhanden sind, und nach dem Aderlässenalsbald verschwinden, der Puls klein, zitternd,manchmal härtlich, manchmal weich, das Ath-men klein, ängstlich, kühl, das Gesicht eingefal-len, l)lafs, die Augen stier, die Haut halt undhiebricht wird, und die Krankheit schnell einemschlimmen Ausgange zuzueilen scheint. In die-ser allgemeinen asthenischen Entziirulungshrank-heit ist der Salmiak ein ganz vorzügliches Mittel.So wie man von dem Hange der Krankheit zudieser Bösartigkeit nur entfernte Ahndung be-kommt, sucht man ihr durch Salmiak zu begeg-nen. Man wählt ihn zu seinem konstituirendenMittel, welchem man nach Umständen bald die-ses, bald jenes dirigirende zusetzt. Man giebtihn z.B. anfänglich allein, oder mit einem anli-monialischen Zusätze, im Verlaufe nach dem Pulseund übrigen Anzeigen mit Bisam, Kampher, Se-nega, Wolverlei, Hirschliornliquor, auch wohlmit der China.
2) Gallichte und S ch I e i rn fi eb e r. DerSalmiak nutzt arn meisten, wenn zu Anfanaedes Fiebers die vorhandenen, örtlich reizendenUnreinigheiten zu fest sitzen, zu zähe sind, un-nütze, wäfsrige, schäumichte Durchfälle oderTriebe zum Erbrechen, voller, weicher oder nurnicht allzu harter Puls, schleimicht bitterer Ge-schmack, dicke belegte, trockene Zunge, zuge-gen ist. Ich habe in diesem Zustande den Salmiakgerne mit Weinsteinrahm oder mit einem bitternSalze verbunden. Im Verlaufe des Fiebers dient er,wenn stürmische Diarrhöen mit starker Fieber-Jahn, Mat. Med. II. TU. Iii rei-