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2 (1814)
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Sal amarus.

nommen, wenn die übrigen Mittel nicht hinrei«chend durchgreifen wollen. Hufeland hac eserst ganz neulichst wieder dagegen empfohlen.Er führt folgende Methode an, weiche sich ei-gentlich von Weigel herschreibt: Eine halbe,höchstens ganze Unze Glaubersalz wird in zweyI'fünd Wasser aufgelöst, und alle Abende eineTasse voll genommen. Des Tages über wirdzwevmal 30 Tropfen Mynsichtsches Vitriolelixiroder 10 Tropfen Ilallersches Sauer, in einer hal-ben Tasse voll Wasser gebraucht. Diese Mittelwerden nach Befinden mehrere Monate fortge-setzt.

6) In Kr a mp f k r an k h ei ten führt manauch gern mit Salz ab, wo abgeführt werden soll.Man kann alsdann einen Zusatz von Bibergeil,Bisam, Liquour, Äther, ja manchmal spgar Molin-saft machen, um desto behutsamer zu gehen.

7) Bey der Hämorrhoid al- und Gallen-kolik sind die Salze die schicklichsten Mittel znden nöthigen Ausleerungen. Die vorzüglichstenNebenarzneien sind 'einwickelnde und kühlendeMittel, Tamarinden, öle, Salpeter. Man kannauch wohl sein Salz in schwacher Limonate oderMandelmilch nehmen lassen.

8) Endlich verdienen sie einen grofsen Vor-zug in allen Krankheiten der Schwängern und

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Wöchnerinnen. Die Salze können weit all-gemeiner angewandt werden, als die Polyclirest-pillen und andere sonst gebräuchliche Arzneien.Es ist mir zur Gewohnheit geworden, jederSchwängern kurz vor oder nach der Niederkunft

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