Ricinus communis.
Fleischbrühe, und so fort alle halbe Stunden einLotli, bis drey Unzen verbraucht waren. Schaf-fer rieth Abends vier Unzen Butler mit Fleisch-brühe, den andern Morgen drey Quenten Far-renhrautwurzel, in zwey Stunden darauf eine Ab-führung von Quecksilber, Gummigutte und Ja-lappenharz, und nach eilf Stunden vier Loth Ili-$in .vi ü.it Fleischbrühe.
4) Bey der Darmgicht von verhärtete^Unrathe, von sonstigen heftigen Heizen, Giften*und den da' er entstandenen antiperistaltischenBewegungen des Darmhanales, hat man vor an-dern Ölen das Ricinusöl empfohlen. Besonders»ist dieses von van der Haar und Bang gesche-hen. Bang erzählt einen Fall, wo der Schmerzund die Verstopfung, nach Aderlässen bis zurhöchsten Schwäche, nicht gemindert werden,tonnte, als durch Ricinusöl.
5) Koliken. Der französische Ubersetzervon (Julien hält das Ricinusöl bey hartnäckich-ten Koliken und krampfhaften Zusammeoziebun-gen der Gedärme überhaupt fiir dienlich. Derdeutsche Übersetzer giebt ihm, wenn es rein sey,vor allen übrigen Ölen den Vorzug. In der Hä-mojrrhoidalkoiili soll man es mit sanften Mittelsal-zen, dem tartarisirten Weinstein, Salpeter etc.verbinden, um theils die reizende Eigenschaft die-ser Mittel zu umhüllen ; theils die purgirende aufeine milde Weise zu vermehren. Bey beträchtlir(her Zusammenziehung der Gedärme mufs Ricirnusöl allein gegeben, aber eine Aderlässe amFufsej pder Blutigel a^i After voraus angewandt
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