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2 (1814)
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Nitrum.

einander zu substituiren, wenn die lelzten nicktso geschwinde auf den Darrnkanal wirkten. Auchreizen sie wegen ihres Bitterstoffs schon mehrals Salpeter, und können aus diesem und jenemGrunde nicht in so starken Gaben angewandtwerden, als es seyn miifste, um ihre Wirkunggleichförmig mit der des Salpeters zu machen.

Salpeter und Quecksilber scheinen nach denneuesten Erfahrungen in der Kraft, der phlogisti-schen Beschaffenheit des Blutes zu widerstehenoder abzuhelfen, einander gewissermafsen ähnlichzu seyn. Quecksilber reizt aber weit flüchtiger,stärker, geschwinder, als Salpeter. Ich glaube,dafs wir bey näherer Kenntnifs vom Gebrauchedes Quecksilbers in Entziindurigs - Krankheitenweit schnellere Kuren machen werden, als bis-her. Quecksilber verdient bey unreinen, gemisch-ten Entzündungen den Vorzug; Quecksilber istvorzüglicher bey Entzündungen des Drüsensy-stems, des Darmkanals, der Nieren etc., wo Sal-peter, als Salz, nachtheilige Reizung verursacht.Quecksilber pafst mehr bey zusammengezogenem,kleinen, härtlichten, Salpeter bey grofsem, vol-len und harten Pulse. Quecksilber ist anwend-bar bey indirekter Schwäche, Salpeter nur beysthenischer Diathesis. Quecksilber wirkt wennich so sagen darf erweckend, positiv reizend,aktiv; Salpeter abspannend, negativ reizend,passiv.

Die Wege, wodurch sich die Wirkungen desSalpeters äufsern, können nicht ganz genau be-stimmt werden. Grofse Gaben desselben wirken,wie alle Salze, auf den Darrnkanal und erregenDurchfall. Minder grofse Gaben scheinen durch

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