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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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225
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Zubereitete und zusammengesetzte Arzneyen.

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2. Man nimmt acht Unzen wässerige Kaliaustösung(I^iquamen l»ll»li), gießt sie in ein geräumiges gläsernesGefäß, und tröpfelt so lange verdü nce Schwefelsaure ein,blS das Aufbrausen ganz aufgehört hat, selbst wenn mandas Glas lange schüttelt, und bis die Flüssigkeit wedersauer, noch alkalisch schmeckt. Hierauf setzt man «chtPfund heißes Wass r zu, seihet die Flüssigkeit durch, dampftsie bis zum Salzhäutchen ab, stellt sie an einen kalten Ortzur Krystallisation und trocknet nochmahls die erhaltenenKrysiullen.

z. ») Wird die wässerige Auflösung von Galläpfel,tinctur graulich oder schwärzlich, so enthält der vitrioüsirteWeinstein Eisen; d) wird sie von Salmiakgeist bläulich, soist er kupferhaltlg!: c) wird sie durch Laugensalz getrübt,so ist er mit erdigen Mittelsalzen verunreinigt; 6) ist dieSäure hervorstechend, so färbt er dasLakmuspapier roch;e) ist das Kali vorwaltend, so färbt er das Kurkumepa.pier braun.

4. Aus Kali und Schwefelsaure bestehendes Neutralsalz.

5. In Pulver und wässriger Auflösung.

6. Wenn es von Laboranten gekauft wird, so darfman es nicht eher gebrauchen, als bis man es zuvor inWasser aufgelöset, etwas Kaliauftösung zzug?stzt hat undes von neuem hat krystalllsiren lassen. Besser ist es,man zieht es aus der nach Destillation der Salpetersäure(siehe Nr. 7.) zurückbleibenden Calzmasse, indem man die«selbe in kochendem Wasser auflöset, und wenn noch Säurevorwaltet, so viel Kali zusetzt, als zur Sättigung erforder.lich ist.

Zoo. I'erebinttun.'l cc>ct2.

1. Gekochter Terpentin.

2. Man nimmt den bey der Destillation des Terpen.tinöls (siehe Nr. 264,) in der Blase befindlichen Rückstandund laßt, ihn an der freuen Luft erharten und trocknen.

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