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Zweyte Abtheilung.
1. ^qua calcanae U5t»e, Kalkwasser.
2. Man nimmt ein Pfund frischen, gut gebranntenKalk, legt ihn in eine glasurte irdene oder hölzerne Schüsselund gießt nach und nach acht Pfund reines Brunenwasserdrauf, wobey man ihn mit einem hölzernen Stabchen of«ters umrührt; nach 12 Stunden ohngefahr gießt man dasdarüber siehende Wasser ab, filtrirt es und hebt es in wohl«verstopften Flaschen auf.
3. Hat es Kohlensaure angezogen, so ist es mehr ge.schmacklos, färbt blaue Planzcnsäfte nicht grün, und aufdem Boden des Gefäßes findet man weiße Kaltblattchen.
4. Eine wässerige Auflosung von reiner, ätzenderKalkerde.
5. Aeußerlich und innerlich.
6. Man muß es wenigstens alle Monate frisch bereiten.Man kann die angegebene Quantität Wasser noch um meh.rere Pfund vermehren.
16. ^u» cer250lum ni^rorum.
1. Schwarzes Kirschwasser.
2. Man nimmt drey Pfund schwarze Kirschen, aus de.nen man zuvor den Saft ausgedrückt hat, übergießt sie mitsechzehn Pfund Brunnenwasser, läßt sie einen Taglang stehenund desilllirt dann acht Pfund Wasser herüber.
z. Man macht auch aus bittern Mandeln ein solchesKirschwasser nach, welches in Geruch und Geschmack demachten ganz ähnlich ist.
4. Wasser und etwas narkotischer Stoff.
5. Zu Mixturen und Auflosungen.
17. ^csU2 OIiZerefolü.
1. Korbelwasser.
2. Man nimmt zwey Pfund frischen Körbel, läßt ihn