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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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113
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Zubereitete und zusammengesetzte Arzneyen. »iz

vier und zwanzig Stunden lang in sechzehn Pfund Brun«nenwasser weichen und desilllirt bcy mäßiger Hitze achtPfund Wasser.

z. ») Wenn dieses und ahnliche desiillirte Wasser altund schlecht aufbewahrt sind, so ist ihr Geruch und.Ge«schwach geringer, auch schwimmen trübe Flocken dann, oderes sitzen sich Krystallen am Boden an., b) Eben so wenigdürfen diese Wass.'r brenzlich scyn. c) Wenn sie mit Oel<tlieilen übersättigt sind, so sind sie milchig und trübe, ha»den Oeltropfen auf der Oberfläche schwimmen und einen zustarten Geruch und Geschmack.

4. Wasser mit flüchtig ätherischen Theilen geschwängert-

5. Zu Maturen und Auflösungen.

6. Ben der Destillation gebraucht man ein geräumigesKühlgefaß, das immer mit kaltem Wasser gcfüllt',si.Durch die Cohobatien werden diese Wasser nicht stärker, son«dcrn nur angenehmer. I^x rempme läßt sich ein desiil«lirtcs Wasscr bereiten, wenn m,n zu einer Unze gemeinemWasser eine h>lbe Unze Weingeist sitzt, worm man zuvordrey bis vier Gran von einem beliebigen destillirten Oeleaufgelöset hat.

l3. ^yu2 0u2mc>rnil.l2e.

1. Kamillen Wasser.

2. bis 6. siehe Nr. 17.

19. H^u» 6e8t!1l2t2 (communiz).

i. Reines, destillirtes W a sse r.

2. Brunnenwasser, nach den Regeln der Kunst de«siillirt.

3. Es darf durch zugetropfelte Auflosung von Sauer«tlecsalz, salzsaurer Echwererde und salpetersaurem Silbernicht getrübt werden.

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