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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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111
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Zubereitete und zusammengesetzte Arzneyen. l 11

g. Im Schmelztiegcl geglüht muß Schwefel und O.neck«filbcr verfliegen und nur Spiesglanz^schc zurückbleiben.

4. Unvollkommner Quecksilbcrkalk mit Spiesglas ver-bunden.

5. Im Pulver.

6. Kürzer ist die Bereitungsart, wenn man vier UuzenQuecksilber mit andertha!b Unzen Schwefel unter bestand!'gem Umrühren zusammenschmilzt, die Masse, wenn sie tZltgeworden ist, pulvert und dann mit acht Unzen rohen Sples-glase zusammen reibt.

^4/coöo/ l,'l»l siehe 8p>rituz vini recillill»il«l!MU5>,

lz. Blumen ultum.

1. Gebrannter Alaun.

2. Der Alaun wird in einem irdenen, unglalurten, obereisernen Gefäße calcinirt, so lange er sich aufbläht und biser in eine leichte, zellige, wie schaumige Masse sich verwan-delt hat.

3. Ist er zu stark gebrannt, so hat er seine Schwefel,säure verlohren und schmeckt dann nicht mehr so styptlsch.

4. Alaun, seines Krysiallisationswassers beraubt.

5. Aeußcrlich aufgestreuet, in Pflastern und Salben.

14. ^ntimonium cruäum Z)tÄe^)2r2tum.

1. 8cibium zulpliuraium ni^rum laeviZÄtum, Geriebnesschwarzes Schwefelspiesglanz, gepulvertes rohesSpiesglas.

2. Man zerstoßt das rohe Spiesglas in einem eisernenMorsei und zerreibt es auf einem polirtcn, harten Steinemit etwas Wasser mittelst eines Laufsteines zu höchst feinemPulver, welches man an einem warmen One trocknet.

z. Cs darf nichts Glänzendes mehr zeigen.5. Pulver.

/<L»< i«««»a, siehe /^qul» tt^pliüi».