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Dispensatorium für die königlich sächsischen Lande oder Philipp Jakob Piderit's Pharmacia rationalis
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107
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Zubereitete und zusammengesetzte Arzneyen. i o?

4. Der von seinen wässerigen und schleimigen Thcilenbefrcyte Essig.

?. Vorzüglich zu pharmaceutischem Gebrauche, z. B.zur Bereitung der cell» foli»ca tarrnri.

6. Um das Vrenzlichwerden zu verhüten, die Dcsiilla«tion langer fortsetzen zu können und einen starker« Essigzu gewinnen, setzt man ihm vor der Destillation den drcy.zehnten Theil gepulverter Holzkohlen zu. Die gute Ve»zinnung der Blase und die Reinheit des Zinns zum Helmesind wichtige Umstände.

6. ^c>»3um I^itri.

1. 3p>lltu5 n,'c« aci'6u«, ^qu, forri'z, verdünnte Sal»

petersäure, Scheidewasser.

2. Man nimmt drey Pfund gereinigten Salpeter undein Pfund calcinirten, grünen Vitriol, pulvert beydes,mischt es genau zusammen und desiillirt es aus einer iroe.nen oder beschlagenen gläsernen Retorte, nachdem man zu»vor ein halbes Pfund Wasser vorgeschlagen hat.

3. 2) Ist Salzsaure darunter, so entsteht durch Zutro»pfeln einer salpetersauren Silberaufiosung ein Niederschlag,d) Ist Schwefelsäure beygcmischt, so gicbt die salpetersanreSchwererdenauflssung ebenfalls ein weißes Präzipitat.

4. Vollkommne, jedoch mit Wasser verdünnte Calpc«tersäur» oder Slickstoffsäure.

5. Innerlich unter Iulepe und Mixturen. Aeußerlich.

6. Ist die Säure fabrikmäßig bereitet und unrein, sodesiillirt man sie bey gelindem Feuer über dem zwölftenTheile gereinigtem und gcstoßnem Salpeter, wo die ihr an«hängende Schwefelsäure vom Kali des letztern gebundenwird, die Salzsäure hingegen eher, als die Salpetersäurein die Vorlage übergeht, welche dann gewechselt werdenmuß. Auch reinigt man sie durch Zutröpftln salpelersau«rer Silberaufiosung.