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liehen Sorten als „Cassia lignea und vera" zusammen, doch fallen derQuantität nach letztere wenig in Betracht. Java und Sumatra exportierenjährlich y, Mill. kg Zimt. Exportplätze in China sind bekanntlich Cantonund Hongkong, weniger Shanghai. Der Gesamtexport Chinas soll 1907:4 314 400 kg, 1908: 4 592 533 kg betragen haben. Sind diese Zahlenrichtig (nach einigen Quellen soll der Export 6—7 Mill. kg jährlich be-tragen), dann empfängt Hamburg etwa Vi der Gesamtausfuhr Chinas.■ Die Umsätze an C. lignea und vera in Hamburg waren folgende (Wertein Mill. kg):
Einfuhr:
Ausfuhr:
Einfuhr:
Ausfuhr:
1897 . . .
1,226
0,791
1903 . .
. 1,105
1,567
1898 . . .
1,010
0,865
1904 . .
. 1,290
0,874
1899 . . .
1,124
0,797
1905 . .
. 1,078
0,821
1900 . . .
1,419
0,849
1906 . .
. 0,956
0,729
1901 . . .
0,723
0,660
1907 . .
. 1,098
0,818
1902 . . .
1,154
0,846
1908 . .
. 0,860
0,700
Wir haben in 12 Jahren einen Gesamtimport von 13,043 Mill. kg(1,087 Mill. kg im Jahr) und eine Ausfuhr seewärts von 10,317 Mill. kg(0,859 Mill. kg im Jahr). Der höchste Durchschnittspreis war 1905 mit88 M pro 100 kg (unverzollt, Zoll = 50 M), der niedrigste 1897 mit 62 M.Von den anderen in obiger Statistik einbezogenen Sorten sind zu nennendie Zufuhren aus Holländisch-Indien (direkt oder über Holland) 50 000 kgim Mittel, aus Japan 20—50 000 kg; ferner finden wir 1908: 48 600 kgvon den Seychellen, der eigentlich beim Ceylonzimt aufgeführt werdenmüßte (R o s e n t h a 1 e r). Auch der Zimt aus Java ist zum kleinenTeile Ceylonzimt (T s c h i r c h). Hauptkäufer sind Rußland, Dänemark,Schweden, Brasilien, Argentinien, kleinere Quantitäten beziehen regel-mäßig Norwegen, Portugal, Spanien, Belgien, die kanarischen Inselnund Haiti, Gelegenheitskäufer sind Rumänien, Triest, Italien, Venezuela.
Bei Berechnung des deutschen Konsums muß man berücksichtigen,daß die Provinzen Preußen, Schleswig usw. die Droge auf dem Seewegevon Hamburg erhalten. Auffallend sind die hohen Beträge, die die alt-preußischen Häfen jährlich erhalten (über 100 000 kg, in den letztenJahren sogar 150 000 kg und mehr), die Rheinprovinz erhält 15—25 000 kg,Schleswig-Holstein, Hannover empfangen 10—60 000 kg. Es scheint, daßin letzter Zeit jährlich im Mittel über 430 000 kg ins deutsche Zollgebietgelangt sind. Hamburg verfügt am Jahresschluß meist über größereBestände. — Die Statistik zeigt an, daß im Osten Deutschlands mehrchinesischer Zimt als die Ceylondroge gebraucht wird 4 ).
In China wird bekanntlich aus den chips, Blüten und vor allemaus den Blättern das chinesische Zimtöl destilliert. Die Produktionwird auf 12—18 000 kg im Werte von 6—900 000 M geschätzt. Produktions-zentrum: Jü-ling (110° öst. Lg.). Exportplätze: Hongkong und Canton.
Cortex Cinnamomi zeylanici: Der Großhandel, auch die Ham-burger Statistik, bezeichnet den Ceylonzimt als Kaneel. Ceylon exportierte1906: 2,66 Mill. kg Rinde, die Jahre vorher 1,5—2 Mill. kg. Hierzukommen noch die Abfälle bei der Schälung (chips), die einen wichtigenHandelsartikel (zu Destillationszweckon) bilden und wovon jährlich im
4) Au diesem Kouaum bat die po'nisclio Landbevölkerung hervorragenden Auteil.