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4/5 (1910) Rhizome und Hölzer. Rinden
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Sonderabdruclc aus der Apotheker-Zeitung, 1910. No. 59/61.

}o im

Der Drogrenhandel Hamburg-».

(Ein Beitrag zur Handelsgeographie der Drogen.)

Von O. Tunmann- Bern.

IV. Rhizome und Hölzer.

Rhizonia Curcumae: Nach Flückiger erhielt Hamburg 1877:394 700 kg. Jetzt lassen sich folgende Zufuhren ermitteln (in kg):

1897 ... 73 700

1901 . . .

254 300

1905 . .

316 300

1898 . . . 243 300

1902 . . .

472 200

1906 . .

322 300

1899 ... 260 100

1903 . . .

688 100

1907 . .

679 000

1900 . . . 360 900

1904 . . .

305 800

1908 . .

556 000

Bis 1900 etwa kamen erhebliche

Quantitätc

n aus China.

Seit dieser

Zeit hat die chinesische Zufuhr ganz aufgehört. Fast die gesamte Zufuhrstellt Britisch-Indien. Hier und da findet sich ein kleiner Posten aus Cochin,entweder direkt oder über Frankreich und aus Niederländisch-Indien.

18971908 kamen insgesamt 4 531 500 kg nach Hamburg, im Mittelim Jahre 377 625 kg. Ueber die Gesamtausfuhr fehlen Angaben. EineDurchsicht der Spezialitäten ergab, daß ständige Käufer Rußland, die Ver-einigten Staaten und England sind. Alle anderen Ländern beziehen keineKurkuma von Hamburg oder doch so geringe Quantitäten, die eine nominelleAnführung nicht erforderlich erscheinen lassen. Der Export Hamburgsnach Rußland schwankt zwischen 76 000 kg (1899) und 194 100 kg (1908),der nach England zwischen 23 100 kg (1902) und 42 500 kg (1905), dernach der Union zwischen 7500 kg (1908) und 34 300 kg (1905). Im Durch-schnitt scheinen 150 000 kg im Jahre in überseeische Länder zu gehen.Soweit die vorhandenen etwas dürftigen Angaben über den Export einenSchluß gestatten, bleiben jährlich 200 000225 000 kg im Lande. Nurein kleiner Teil dieser Menge wandert in die Apotheken, die Hauptmengenwerden in technischen Betrieben (Farbstoff) verbraucht. Die Preise diffe-rieren recht, von 17 M (1904) bis 37 M (1907) der Doppelzentner unverzollt.

Rhizoma Galangae: Von dieser Droge findet sich in der Literaturkeine Angabe über die Zufuhren in Hamburg. In der amtlichen Liste istkeine Zusammenstellung gegeben. In den Speziallisten findet sich die Drogeebenfalls sehr selten, ein Beweis dafür, daß sie unregelmäßig nach Hamburgkommt, in manchen Jahren garnicht, oder doch in derart kleinen Mengen,daß von einer nominellen Aufführung abgesehen wird. Der Bedarf ist alsorecht gering. Als neuere Zahl fand ich einen Hamburger Import 1902 mit155 700 kg (45 740 M) aus China, ein immerhin großer Posten, wenn manberücksichtigt, daß 1879 nach den chinesischen Stapelplätzen selbst nurfolgende Mengen kamen, Hoichow: 339 670 kg, Shanghai: 259 800 kg.

Rhizonni Hydrastis: In den Listen ist die Droge nominell nicht an-geführt. Das bekannte Drogenhaus Julius Großmann in Hamburgschätzt die Zufuhren annähernd auf 1525 000 kg jährlich. Die nachstellend