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4/5 (1910) Rhizome und Hölzer. Rinden
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Mittel 1,25 Mill. kg ausgeführt werden. Hamburg empfing 1908:270 897 kg chips, Schimmel&Co. brauchen jährlich 120 000 kg.Großo Mengen Oel werden bereits in Ceylon destilliert; 1908 wurden830 kg Oel aus Ceylon exportiert. Aus den Blättern wird nur wenig Oelgewonnen.

Nachstehende Zahlen zeigen, wie London als Markt immer mehr7,urückgegangen ist. Die Zufuhren in London betrugen (in Ballen) 1901:7776, 1902: 7094, 1903: 4706, 1904: 2875, 1905: 3044, 1906: 3145,1907: 3503, 1908: 2426. Hingegen gewinnt Hamburg immer mehr anBedeutung (Werte in kg):

Hamburgs Einfuhr:

Ausfuhr:

Einfuhr:

Ausfuhr:

1897 . . .

585 500

247 200

1903 . .

. 798 000

437 300

1898 . . .

566 000

270 000

1904 . .

. 754 000

344 300

1899 . . .

614 800

275 500

1905 . .

. 854 900

414 300

1900 . . .

785 600

356 000

1906 . .

. 903 100

382 700

1901 . . .

702 300

257 900

1907 . .

. 1056 700

419 900

1902 . . .

637 600

332 100

1908 . .

. 860 800

358 500

Die 12 jährige Einfuhr betrug 9 119 300 kg, die Ausfuhr 4 095 700 kg.Im Mittel wurden im Jahre 759 941 kg zugeführt und 341 308 kg seewärtsexportiert. Die Preise schwankten für den Doppelzentner unverzolltzwischen 96 M (1905) und 137 M (1897). Fast die gesamte Quantitätkommt direkt aus Ceylon, früher (noch 1899) kamen kleinere Posten(bis 70 000 kg) über London.

Der deutsche Konsum, der schätzungsweise etwa 350450 000 kgbetragen dürfte, wird dadurch belegt, daß jährlich 1232 000 kg nachden altpreußischen Häfen, 25000 kg nach Mecklenburg, 310 000 kgnach Schleswig gelangen, während die Rheinprovinz gar 1870 000 kgseewärts von Hamburg erhält. Der Kaneelhandel Hamburgs erstrecktsich auf die verschiedensten Länder. Ständige Käufer sind fast alleeuropäischen Staaten (außer England und Frankreich), sowie die süd-und mittelamerikanischen Länder. Die größten Exporte erhalten Däne-mark, Holland, Mexiko, Chile und Brasilien.

Cortex Quillajae: Der Medizinalverbrauch dieser von Kobertin den Arzneischatz eingeführten Droge, die eine Ersatz- und Erweiterungs-droge der Senega ist, bleibt andauernd gering. In der Technik wird Quillaja-rinde jedoch viel benutzt. Die Preise haben sich in den letzten Jahrenfast verdoppelt. 1905 betrug der Preis für geschnittene Droge (verzollt)noch 34 M (der Doppelzentner), 1909 dagegen 73,5 M. Als Grund derPreissteigerung werden Mangel an Arbeitskräften, sowie schlechte Verkehrs-und Ladungsverhältnisse angegeben. Auch ist Quillaja ein Spekulations-objekt. Folgende Häfen werden als Stapelplätze genannt: Arica, Iquique,Antofagosta, Puerto de Caldera, La Serena, Valparaiso, Concepcion. Inder amtlichen Statistik findet die Droge keine Berücksichtigung. 1901sind etwa 500 000 kg nach Hamburg gelangt, 1908: 835 100 kg im Wertevon i'M) 700 M.

Börsenbuchdruckerei Denter & Nicolas, Berlin C.