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4/5 (1910) Rhizome und Hölzer. Rinden
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insgesamt reichlich 200 000 kg im Jahre beträgt, wobei allerdings der Ver-brauch der Droge zu Destillationszweeken noch zu berücksichtigen wäre.

Es seien gleich hier anschließend die Ausfuhren nach fremden Ländernmitgeteilt. Ständige Käufer sind: Kußland und Norwegen (mit einer Jalires-abnahme von je einigen 40 000 kg), Schweden (30 000 kg), Dänemark(12 500 kg). Als Hauptkäufer treten die Vereinigten Staaten auf, die be-sonders an den großen Exporten der Jahre 1904 und 1905 beteiligt sindund 1905 fast y> Million Kilogramm aus dem Hamburger Markte nahmen.In jenem Jahre nahm Schweden ebenfalls die außergewöhnlich hohe Mengevon 90 000 kg. Wechselnde Quantitäten gehen nach England, Gelegen-heitskäufer sind Triest und Belgien. Trotzdem alle Gewürze von Hamburgaus ihren Weg nach Südamerika nehmen, wenn auch nicht immer und nichtin großen Mengen, habe ich vom Ingwer eine derartige Angabe nicht findenkönnen.

An der Einfuhr beteiligen sich folgende Länder: Britisch-Ostindien,welches die Hälfte der Zufuhren stellt, in letzter Zeit etwas weniger.1 j, jetzt nur noch 1 / 5 , kommt über England. Ob dieser Ingwer aus Jamaikastammt oder gleichfalls aus Britisch-Indien, bleibt fraglich. Dafür sprichtjedoch, daß in den 12 Jahren nur einmal direkte Zufuhren aus Jamaikanach Hamburg gelangten (1907: 12 000 kg) 1 ). Japan hat Cochin starkvom europäischen Markte verdrängt, zumal die Qualität gewonnen hat.Es liefert steigende Mengen und beteiligte sich 1904 mit V,, 1908 mit %an der Gesamtzufuhr. Neben Japan tritt Westafrika hervor (Sierra Leoneführte 1907 für 231 580 M aus, Liberia, Togo), erreicht es jedoch nicht.Die hohe Einfuhr von 1904 ist vornehmlich durch japanische und west-afrikanische Importen bedingt worden. Cochin tritt am Hamburger Platzeganz zurück und hatte in unserem Zeiträume nur eine direkte Zufuhrvon 4500 kg im Jahre 1902. Der Ertrag in Cochin ist, nebenbei bemerkt,nicht sehr hoch. Die dortige Gesamternte wurde 1900 auf 0,45, 1901 auf0,7 und 1902 auf 1,2 Million Kilogramm geschätzt, wovon ein erheblicherTeil im Lande selbst verbraucht wurde. Aus China kommen jedes JahrZufuhren, die langsam größer werden; 1908 waren es 33 400 kg. In jenemJahre erscheint zum ersten Male Niederländisch-Indien mit einem direktenImport von 5100 kg. 1899 findet sich schließlich ein Posten von 9300 kgaus (über ?) Kuba. Bengal-Ingwer wird höher bewertet als japanischerund afrikanischer.

Bedeutend ist der Verbrauch an kandiertem Ingwer, deruns aber weniger interessiert. Fast die gesamte Quantität kommt ausChina. In letzter Zeit wird er in der Liste nicht mehr nominell genannt,sondern unter glasierte und kandierte Früchte eingereiht. Die Ein- undAusfuhr Hamburgs stellte sich wie folgt (Werte in kg):

Einfuhr

Ausfuhr

Einfuhr

Ausfuhr

1897 . .

. 194 800

79 100

1902 . .

. . 145 900

36 300

1898 . .

. 144 300

87 300

1903 . .

. . 148 200

68 300

1899 . .

. 313 000

238 700

1904 . .

. . 182 700

143 900

1900 . .

. 205 700

128 100

1905 . .

. . 165 000

41 400

1901 . .

. 179 800

125 600

1) Die Spanier führten bereits 1547 aus ihren westindischen Hesizungen über 1 MillionKilogramm aus (Flockiger), der Gesamtcxp;,rt von .Jamaika betrug 1STG fast 3 , 4 MillionenKilogramm.