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Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittel-Chemie : mit 21 Abb.
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Das Wasser.

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jn Manchester 5.0 g, in Newkastle am Tyne sogar 43.0 g Schwefelsäureln 100 000 T., größtenteils in freiem Zustande.

Der rote Schnee der Schweiz enthält nach Ehrenberg 1 Passat-staub; <j er SO g_ Schwefelregen enthält Blütenstaub.

Auch die in der Luft schwebenden Mikroorganismen werden vonuem Meteorwasser mitgerissen; sie verursachen die faulige Zersetzunges Regenwassers. Janowski 2 fand in frisch gefallenem Schnee auser Umgebung von Kiew bis zu 463 Bakterien in 1 ccm.

2- Quell- und Brunnenwasser. Das Meteor wasser dringt, soweit® s nicht oberflächlich abfließt oder sogleich wieder verdunstet, in den_ r dboden ein, sammelt sich alsGrundwasser" in den unzähligen

S Palten

und Poren desselben, bewegt sich, von einer undurchlässigen

nicht aufgehalten, auf dieser nach niedriger gelegenen Stellen abwärtsfl: i,*"** endlich dort, wo die undurchlässige Schicht an die Erdober-^«e kommt, wieder freiwillig alsQuelle" zu Tage oder wird als'' r nnnen" künstlich erschlossen und mechanisch gehoben. Auf dieser^er unterirdischen Bahn erleidet das Regenwasser mancherlei Ver-erung en . Durch Filtration werden je nach der Feinporigkeit des1,. ens mehr oder weniger suspendierte ungelöste Bestandteile, selbstr °organismen des Wassers zurückgehalten; auch gelöste Bestandteile,nioniak, gelöste organische Substanzen, Phosphate, Kaliverbindungenei 'den vom Boden leicht absorbiert.o Der Sauerstoff des Wassers leitet mit dem gleichzeitig zutretendenerstoff der Luft unter weiterer Mitwirkung des porösen Bodens underer Organismen einen Oxydations- oder Verwesungsprozeß ein, durchkomplizierte organische Verbindungen in einfachere anorganischei Kohlensäure, Schwefelsäure, Salpetersäure etc.) zerlegt werden,n N-haltigen organischen Verbindungen entstehen Ammoniak,ige Säure und Salpetersäure; Ammoniak und salpetrige Säure^ Q Un * er geeigneten Bedingungen in Salpetersäure über, jedoch kanno durch Reduktion von Salpetersäure wieder Ammoniak und salpetrige1 ' e gebildet werden; bei längerem Verweilen in einem reinen Bodenst ^ ^ eSe Substanzen aber vollständig zurückgehalten. Die ent-bundenen Sulfate und Chloride werden in den oberen Erdschichten von

^nanzenwurzeln absorbiert (Mineralisierung organischer Stoffe).b e ' . Kohlensäuregehalt des Regenwassers ist ein geringer, alleini Q lm ,^ ln dringen in den Erdboden nimmt das Wasser begierig die sichSta Uarbieten de, den im Boden stattfindenden Zersetzungsprozessen ent-rei * mend e Kohlensäure der Bodenluft auf; es wird immer kohlensaure-re K Und besitzt nun elne g roße Auflösungs- und Zersetzungsfähigkeit.Von Kohlensäure löst die Karbonate der alkalischen Erden unter BildungEisL aten (vorzugsweise Calcium- und Magnesiumkarbonat, seltener

Mangan-, Natriumbikarbonat). Der Gehalt der Quell- und Brunnen-

wasserA *s des alpet rgeh

iisen.

Jahresber. der Ohem. 1851, 882. 2 Ctrlbl. f. Bakteriol. 2, Nr. 18.