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Ernährung.
findet; die letzteren haben auch eine 'vermehrte Kohlensäureabgabi•konstatieren können. Welche Stoffe der Umsetzung unterliegen, war bisdahin nicht erforscht. J. v. Liebig stellte nun 1842 den Satz auf,daß allein die Zersetzung des Muskeleiweiß die Quelle derMuskelkraft bilde. Man dachte sich, daß bei der Tätigkeit derMuskeln ihre eigene Substanz, welche aus eiweißartigem Stoffe besteht,dem Zerfall unterliege.
J. ß. Mayer trat 1845 schon dieser Ansicht gegenüber und sagte:Die Muskeln bilden nicht das Material, durch dessen Umsetzung (inHarnstoff) Kraft erzeugt wird, sondern nur den Apparat, in welchemdie Umwandlung der Kraft vor sich geht. Im Jahre 1860 jedoch zeigteVoit 1 , daß entgegen der bisherigen Anschauung — nach welcher beistärkerer Arbeitsleistung ein größerer Eiweißumsatz und damit eine ver-mehrte Harnstoffausscheidung zu erwarten stünde — die Eiweißzer-setzung auch bei sehr angestrengter Tätigkeit nicht die erwartete Steige-rung erfährt.
Voit ließ einen jungen, nicht fetten Hund in einer Tretmühle laufenund bestimmte sowohl während des Hungerns, als auch nachdem das Tierin das N-Gleichgewicht gebracht war, die Harnstoffausscheidung; es er-gab sich:
Nahrung
Harn-
menge
1larnstoff
Fleisch-umsatz
Fleisch
Wasser
1 o
258872
186518
14.316.6
196 .227
ohne Laufenmit Laufen
1 °IIA 0
1 (i
123527125
145186143
11.912.8L0.9
164167149
ohne Laufenmit Laufenohne Laufen
[1500
ni.höooUöoo
182657140
10601330
1081
L09.8
117.2109.9
152216251526
ohne Lautenmit Laufenohne Laufen
IV I 1500lv- |l500
41283
1 1641040
114.11 10.6
15881535
mit, Lautenohne Laufen
Ein zweiter Versuch mit einem älteren, fetteren hungernden Hundeund unter starker Anstrengung (8 stündiges Laufen) ergab noch auf-fallendere Zahlen:
Tag
Wasser auf
Harnstoff
1.
320
11.6
Kühe
2.
367
11.6
3.
1(100
11.2
Laufen
4.
500
12.5
Ruhe
5.
490
11.8
>;
1 Voit,
Unters.
üb. d. Einfl. d.
Kochsalzes
etc.; Ztschr.
f. Biol
2, 339.