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Öffnung- innerhalb des Pfropfens zu stehen kommt, trocknet das RohrL durch Auswischen mit Fließpapier und wägt.
Zur Bestimmung der in einer Flüssigkeit absorbierten Gase fülltman den Kolben A mit der zu untersuchenden Flüssigkeit ganz sowie bei der Eichung, setzt das Kugelrohr K, das zur Hälfte mitdestilliertem Wasser gefüllt ist, auf, verbindet, wie in Fig. 101 er-sichtlich, mit einer Kapillare, verdrängt, wie auf Seite 603 angegeben,durch Kochen des in K befindlichen Wassers die Luft aus K undKapillare und verbindet sofort mit dem Meßgefäß B (Fig. 101). Hier-auf verbindet man den Schlauch mit dem Quecksilberreservoir li,füllt dieses mit Quecksilber und bewirkt durch Hochhalten undDrücken des Schlauches, daß die in letzterem verbliebene Luft ganzausgetrieben wird, und stellt dann das Eeservoir, wie in Fig. 102ersichtlich, in ein Becherglas mit heißemWasser. Nun drückt man das Rohr Lherunter, bis die seitliche Öffnung ebenUnterhalb des Pfropfens zum Vorscheinekommt, und kocht aus, wie auf S. 601geschildert, läßtaberdie Flüssigkeit nichtso hoch in K steigen. Nach 3 /, Stunden>st alles (Jas aus der Flüssigkeit aus-getrieben. Die letzten Gasreste bringtm an in das Meßgefäß, indem man dasNiveaurohr X (Fig. 101) senkt, dasQuecksilberreservoir R (Fig. 102) hebtUnd den Qnotschhahn Q sorgfaltig öffnet,wodurch angewärmtes Quecksilber in4 strömt und das Gas in das Meß-gefäß verdrängt. Sobald die in A be-findliche Flüssigkeit den Hahn II desMeßgefäßes erreicht, wird dieser ge-schlossen. Im übrigen verfährt mannach Seite 601.
Um ein Bild von der Genauigkeit dieser Methode zu geben,führe ich einige Sauerstoffbestimmungen des Züricher Seewassers an,u nd daneben Resultate, die nach L. Winklers titrimetiseher Methode( v gh S. 625) von E. Martz in diesem Laboratorium erhalten wurden:
1 I Züricher Seewasser gab:
Fig. 102.
nach der modifiziertenPetterssonschen Methode
7-66
cem
IL7-74 cem
nach L. Winklers titrimetrischerMethode
I.
IL
7*67 cem 7 - 75 cem Sauerstoff