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2 (1911) Quantitative Analyse
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unter beständigem Umrühren zufließen, indem man beständig Kohlen-dioxyd in das Glas leitet. Nachdem die Lösung fast entfärbt ist,fügt man einen Tropfen Rhodankaliumlösung hinzu und titriert weiterbis zum Verschwinden der roten Farbe.

Zur Ausführung der Eisenbestimmung verfährt mangenau so, wie bei der Titerstellung.

Bestimmung von Ferro- und Ferrieisen nach der Titanmethode.

Zunächst titriert man das Ferroeisen mit Kaliumpermanganat-lösung nach Zusatz von Manganosulfat (vgl. S. 506) und dann dasGesamteisen, wie oben beschrieben mit Titanchlorid.

Diese Methode läßt sich sehr rasch aasfahren und liefert genaueResultate, weshalb ich sie; warm empfehlen möchte.

Bestimmung von Wasserstoffperoxyd.* ! )

Lttßt man zu einer sauren Lösung von WasserstoffperoxydTitanochloridlösung fließen, so färbt sich die Lösung zunächst gelb,dann tief orange, und sobald die Farbe ein Maximum erreicht bat,findet auf weiteren Zusatz von Titanochlorid Ablassung und endlichvollständige Entfärbung der Lösung statt, was die 1.....ndete Reduk-tion anzeigt.

Die Reaktion verläuft in zwei Phasen; zunächst bildet siebPertitansäuro, die dann zu Titandioxyd reduziert wird :

1. Ti.,0, -f 3 11,0., = 2Ti0 8 -f 3 II ,0.

2. 2TiÖ ; , + 2 TL6. = 6TiG,oder zusammengefaßt:

3 Ti 2 0 :j -f 3 H/L = 6 TiO ä -f- 31L<)oder

TLO :1 -f UJ)., ==2TiO s + 11,0.Wegen der Veränderlichkeit des Titers der TitanochloridlösungStellt man sie vor jedem Versuche wie oben angegeben auf eineFerrichloridlösung ein und drückt den Titer in Eisen aus.

Angenommen man habe zur Reduktion von 1 cem Wasserstoff-peroxyd t cem Titanochlorid, wovon 1 cem = a <j Eisen, verbraucht,so ist:

Fe: ' I [,<»., =at:x55-85: 17 r 008 = 0(t:x

17-008. ott

g . 1L,0 2

und in Prozenten:

55-85

30-468 . ot = % \IJK

') Knecht und Hibbert, 13. B. 38 (1905), S. 3:S24.