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2 (1911) Quantitative Analyse
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Ausführung: Mau stellt die genau geeichte und trockeneFlasche in den Raum, aus welchem die Luft entnommen werdensoll, bläst mit einem Blasebalg, an dessen Mundstück ein Schlauchangebracht ist, mit ungefähr 100 Stößen die Luft in die Flasche undverschließt mit einer Kautschukkappe. Gleichzeitig beobachtet mandie Temperatur des Raumes und den Stand des Barometers.

Nun läßt man aus einer Pipette 100 ccm des Barytwasserszufließen, setzt die Kautschukkappe wieder auf und schüttelt15 Minuten lang das Barytwasser sanft in der Flasche hin und her,gießt die trübe Flüssigkeit rasch in einen trockenen Kolben, pi-pettiert davon 26 ccm heraus, fügt Phenolphthalein hinzu und titriertsehr langsam unter beständigem I T mriihren mit der Salzsäure auffarblos Hiezu seien n ccm nötig und für 100 ccm Barytwasser* n can HCl. Gleichzeitig stellt man den Titer des Barytwassersmit der Salzsäure fest: 25 mit Barytwasser verbrauchten N ccmSalzsäure, 100 ccm Barytwasser erfordern daher 4 . N ccm Salzsäure.

Berechnung: Der Inhalt der Flasche sei = V ccm bei t° Cund B mm Druck. Durch Einführung von 100 ccm Barytwasserwurden 100 ccm Luft aus der Flasche verdrängt, mitbin gelangtenzur Analyse (V 100) ccm Luft von t° und B mm Druck. Auf 0°Und 760 mm reduziert erhalt man:

_ (V 100) . B . 273~760 (273 -f t)

100 ccm Barytwasser erforderten 4 N ccm HCl, 100 Barytwasser~\- vo ccm Luft erforderten 4 n ccm HCl. Somit erforderten Vo ccmLuft 4 (N n) ccm HCl und diese entsprechen: 4 (N n) . 0"25 == (N n) ccm C0 2 bei 0° und 760 mm Druck.

Der C0 2 -Gehalt pro 1 l Luft beträgt daher:

Vo : (N n) = 1000 : xv __l000.(N n)

Hl

Vo

CO °l

VV7 2 /CO-

1000 ccm V, 0 n . Kalilauge = K * S »°*

Perschwefelsäure.

270-34

= 13-517 </K 2 S 2 0 8 .

F} 20 20

iirnitzt man eine wässerige Lösung von Kalium-, Natrium- oder

aryumpersulfat längere Zeit zum Sieden, so zerfällt das Salz nachae r Weichung:

2 K,S L ,O s -f 2 H 2 0 = 2 K 2 S0 4 -f 2 H,S0 4 + 0,

in neutrales Sulfat und freie Schwefelsäure, während Sauerstoff ent-

titri Dle sebildete Schwefelsaure läßt sich nun mit l /, 0 n KOH