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2 (1911) Quantitative Analyse
Entstehung
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493
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c) Bestimmung von Karbonatkohlensäure.

1000 ccm Yki n. Säure =

C0 2 _ 44

20 20 J -

Man titriert mit 1 j {0 n. HCl und Methylorange: 1 )Na 2 C0 3 -f- 2 HCl = 2 NaCl -j- H ä C0 31 ccm V 10 i. HC1 = 0-0022 g C0 2

d) Bestimmung von freier Kohlensäure nebenBikarbonatkohlensäure.

Man titriert eine Portion, nach Zusatz von Methylorange, mit/in n. HCl und berechnet die Bikarbonatkohlensäure nach b.

Eine zweite Portion versetzt man mit Baryuinehlorid 2 ) im großenÜberschuß und dann mit überschüssigem Barytwasser und titriert, nachZusatz von Phenolphthalein, den Überschuß des letzteren mit 1 / 10 n.HCl zurück. Zieht man von der so verbrauchten X / T 0 n. Barytlösungdie im vorigen Versuch zur Bestimmung der Bikarbonatkohlensäureverbrauchte'i/ 10 n. »Säure ab, so ergibt die Differenz, mit 0-0022multipliziert, die Kohlensäure.-')

>') Bestimmung von Bikarbonatkohlensäure nebenKarbonatkohlensäure nach Cl. W i n k 1 e r.Man bestimmt in einer Probe die Gesamtalkalinität durch Ti-tration mit '/ 10 n. Salzsäure und Methylorange. Es seien hiezuT ccm Via " HCl verbraucht worden.

In einer zweiten Probe bestimmt man die Bikarbonatkohlen-säure, indem man die abgemessene Lösung mit einem ÜberschußVon Vio n. NaOH und hierauf mit neutraler Barvumchloridlösungim Überschuß versetzt und mit Phenolphthalein und Yio n - HClden Überschuß der Natronlauge zurücktitriert. Es seien im ganzenT, ccm !/ 10 n. NaOH und t ccm l / 10 n - HCl zur Zurücktitrierung desÜberschusses der Lauge verwendet worden. (T L t) ccm a /io u -NaOH sind also verbraucht worden, um das Bikarbonat in Karbonatzu verwandeln :

NaHCO a -f NaOH = Na 2 C0 3 -f H 2 0Es entspricht daher 1 NaOH = 1 C0 2 oder

1 ccm i/ 10 n. NaOH = 0-0044 g C0 2"ndjlaher (T t t). 0*0044 = Bikarbonatkohlensäure.

J ) Erdalkalikarbonate werden in einem Überschuß von Normalsäuregelost und die überschüssige Säure durch Normalalkali zurücktitriert. _

) Der Zusatz von Baryumchlorid ist nur dann nötig, wenn es sich umdie Titration von freier Kohlensäure neben Alkalikarbonaten handelt,weil sonst freies Alkali entstehen würde:

3 NaHCO., -f- Ba(OH) 2 BaCO., + H 2 0 -f- NaOH.

') Bei Gogenwart von Magnesiumsalzen ist diese Methode nicht anwendbar.