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JS. Es liegt ein wasserunlösliches Chlorid vor.
Man kocht dasselbe mit konzentrierter chlorfreier Sodalösuni;,' ifiltriert und bestimmt im Fütrat wie oben das Chlor.
Manche Chloride, wie z. B. Chlorsilber, einige chlorhaltigeMineralien, wie Apatit, 2 ) Sodalith und Sodalith enthaltende Gesteine,werden durch bloßes Kochen mit der Sodalösung nicht aufgeschlossen.In diesen Fällen muß die Substanz mit Soda geschmolzenwerden.
Zur Bestimmung des Chlors in (le steinen schmelztWan ] g ,l,. s feingepulverten Materials mit der 4—öfachen MengeNatriumkarbonat oder eine Mischung von gleichen Teilen Natrium- und■»■aliumkarbonat im Platintiegel, zunächst über dem Bunsenbrenner, spätereimg e Minuten über einem Teclubrenner oder vor dem Gebläse. DieSchmelze wird mit heißem Wasser ausgezogen und nach dem Er-kalten mit einigen Tropfen Methylorange versetzt, mit Salpetersäureeben angesäuert und über Nacht stehen gelassen. Sollte sich etwas*ueselsäure abgeschieden haben, so fügt man ein wenig AmmoniakOlrtzu, kocht auf und filtriert, wäscht mit heißem Wasser und fälltflach dem Ansäuern des kalt gewordenen Filtrats das Chlor als^nlorsilber, wie oben angegeben.
Eindet beim Ansäuern des wässerigen Auszuges der SchmelzeKeine Ausscheidung von Kieselsäure statt, 3 ) so schreitet man sofortzu r Ausfällung des Chlors in der Kälte.
Chlorsilber wird mit der dreifachen Gewichtsmenge Na-triumkarbonat im Porzellantiegel bis zum Zusammensintern erhitzt,init Wasser behandelt, vom metallischen Silber abfiltriert und im■brat, wie oben angegeben, das Chlor bestimmt.
Freies Chlor.Sandelt es sich um die gravimetrische Bestimmung des Chlors
in
n einem Chlorwasser, so geht es nicht an, das Chlorwasser mit1 ilbernitrat zu versetzen, weil dabei nicht alles Chlor als Chlor-silber fällt; ein Teil bleibt als lösliches Silberchlorat in Lösung.3 Cl, -(- 3 H g O + 6 AgN0 8 = 5 AgCl -\- AgC10 8 + 6 HNO.,.Man muß das Chlor zuerst in Chlorwasserstoffsäure verwandelnUll( l dann die Fällung mit Silbernitrat vornehmen.
, ) Mercurochlorid ist nur schwer durch Natriumkarbonatlösung zersetz-
Mi dag e g 0n leicht durch Kali- oder Natronlauge.^ ) Nach Jannascli läßt sich das Chlor im Apatit leicht bestimmen
ureh Behandeln des feingepulverten Minerals mit silbernitrathaltiger Salpeter-silh' C aUf dem Wa9serDaf l p - Alles geht in Lösung, mit Ausnahme des Chlor-
bers welches abliltriert und gewogen wird.b . ') Nach W. F. llillobrand (Bull. B. S. Geol. Survey 1900, S. 103) istfli l Anwendung von 1 // Material keine Ausscheidung von Kieselsäure zu be-