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bringt den möglichst trocken gesogenen Niederschlag noch feucht ineinen Platintiegel, drückt das Papier fest an die Tiegelwandung an,stellt den Tiegel schief auf ein Dreieck (Pig. 13), x ) lehnt denDeckel schief gegen den oberen Rand des Tiegels und erhitzt denDeckel, wodurch das Pilter bald trocknet, dann sengt, langsam ver-kohlt und verbrennt. Hierauf rückt man die Flamme langsam unterden Tiegel, der schließlich bei voller Gasflamme oder vor demGebläse erhitzt wird, je nachdem der Fall es erfordert.
4. Das Eindampfen von Flüssigkeiten.
Das Eindampfen von Flüssigkeiten geschieht meistens im Wasser-bad. Damit von außen nichts in die Schale fällt, bedeckt man siezweckmäßig mit Schutztrichtern, wie sie Fig. 14 zeigt.
Eig. 13.
Fig. 14.
') Wie in der Figur ersichtlich, ruht der Tiegel nicht auf dem Eisen-dreieck, sondern auf dem innerhalb des letzteren angebrachten Dreieck ausPlatindraht. Platingofäßo dürfen nicht mit glühendem Eisen in Kontaktkommen, weil sich letzteres mit dem Platin legiert und die Gefäße dadurchstark angegriffen werden.