Gewicht P, sondern ein Gewicht P, erhalten. Da aber Gleich-gewicht vorhanden ist, so haben wir:
2. Ql t =I\1
Multipliziert man Gleichung 1 mit Gleichung 2, so erhält man
Qni 1 =p 1 pn 1
Q 2 = P,P
Das wahre Gewicht erhält man daher, indem man das geo-metrische Mittel beider Wägungen nimmt. Nun ist es für allepraktischen Fälle hinlänglich genau, wenn man das arithmetischeMittel der beiden Wägungen nimmt; es ist daher das wahre Ge-wicht des Gegenstandes:
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Man bezeichnet diese Methode, sich von der Ungleicharmigkeitder Wagebalken unabhängig zu machen, als die der doppeltenWägung.
Dasselbe Ziel wird erreicht durch die Methode der Substi-tution von Borda.
; ,' Nach dieser Me-
thode tariert man den zuwägenden Gegenstand Q(Fig. 3) mit irgend einemKörper T (Schrot, Sand,Gewichte etc.), entferntdann den Körper Q und^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ stellt durch Auflegen vonJäJ ia Gewichten P Gleichge-
F, S- 3 - wicht mit der Tara her.
Wir haben dann für die erste W äerung::
Q1 = T1 Xund für die zweite Wägung:
PI = Tl tworaus folgt:
Q1 = P1Q = P
Letztere Methode findet hauptsächlich bei der Wägung vongrößeren Gegenständen Anwendung.
Für gewöhnliche analytische Arbeiten aber führt man dieWägung nach der Schwingungsmethode aus.