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2 (1907) Quantitative Analyse
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aus K und Kapillare und verbindet sofort mit dem Meßgefäß ß(Fig. 92). Hierauf verbindet man den Schlauch mit dem Quecksilber-reservoir E, füllt dieses mit Quecksilber und bewirkt durch Hoch-halten und Drücken des »Schlauches, daß die in letzterem verbliebeneLuft ganz ausgetrieben wird, und stellt dann das Reservoir, wie inFig. 93 ersichtlich, in ein Becherglas mit heißem Wasser. Nundrückt man das Rohr L herunter, bisdie seitliche Öffnung eben unterhalbdes Pfropfens zum Vorscheine kommt,und kocht aus, wie auf Seite 550 ge-schildert, läßt aber die Flüssigkeit nichtso hoch in K steigen. Nach b / 4 Stundeist alles Gas aus der Flüssigkeit aus-getrieben. Die letzten Gasreste bringtman in das Meßgefäß, indem man dasNiveanrohr A' (Fig. 92) senkt, dasQuecksilberreservoir Ii (Fig. 93) hebtund den Quetschhahn Q sorgfältig öff-net, wodurch angewärmtes Quecksilberin A strömt und das (Jas in das Meß-gefäß verdrängt. Sobald die in A be-findliche Flüssigkeit den Hahn // desMeßgefäßes erreicht, wird dieser ge-schlössen. Im übrigen verfahrt mannach Seite 550.

Um ein Bild von der Genauigkeit dieser Methode zu geben,führe ich einige Sauerstoffbestimmungen des Züricher Seewassers an,iinil daneben Resultate, die nach L. Winklers titrimetiseher Me-thode (vgl. S. 565) von E. Martz in diesem Laboratorium erhalten

wurden :

Fi-, 93.

.1 Liter Züricher Seewasser

ib :

nach der modifiziertenPetterssonschen Methode

I.

7-6C) ccm

II.

7'71 ccm

nach L. Winklers titrimetrischerMethode

I. II.

7 - 67 ccm 7'75 ccm Sauerstoff

Die Überführung von eingeschmolzenen Gasproben in das zurAnalyse dienende Meßgefäß.

1 las Gas sei in dem Rezipienten 11 (Fig. 94, S. 556) eingeschmolzen.Mau schiebt über das Ansatzrohr des Hahnes // einen dickwandigen