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2 (1907) Quantitative Analyse
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Durch Auskochen von 828-3 g Wasser wurden bei 8-4 C und651 mm Druck 1868-9 ccm C0 2 und nur Spuren Stickstoff erhalten.Diese entsprechen 1851-4 ccm bei 0" und 760 mm pro 1 kg Wasser,also bedeutend mehr als oben berechnet, weil das aus-gekochte Gas aus freier -j- einem Teile der halbgebundenen Kohlen-saure bestand.

In Fällen, in denen die Menge der Bikarbonatkohlensäure sehrgering ist, erhält man durch Auskochen nicht einmal die Gesamt-menge der freien Kohlensäure.

In dem Baden er Thermal was s er wurden durch Aus-kochen gefunden:

Stickstoff = 14-43 ccm °/oo

Kohlcndioxyd = 112" 12 ccm °/ 00

126'55 ccm 0 / 0 <>

während aus der Analyse sich das freie Kohlendioxyd zu 180'52 ccm

berechnet. Das absorbierte Gas im Badener Thermalwasser ist daher;

Stickstoff = 14-43 ccm °/ 00

Kohlendioxyd == 180-52 ccm °/ 00

~ 194-95 ccm °/ ()0

Bemerkung: Bei der soeben geschilderten Methode ist esschwer zu vermeiden, daß Wasser in das Meßrohr B gelangt, wo-durch nachträglich wieder etwas von dem darüber befindlichen Graseabsorbiert wird. Dieser ('beistand wird ganz gehoben, wenn mansich des in Fig. 93 abgebildeten Zersetzungskolbeus bedient.

Dieser Zersetzungskolben trägt eine seitliche Ansatzröhre, diemittels eines dickwandigen Schlauches mit dem QuecksilberreservoirII in Verbindung stellt. Um den Kolben zu eichen, versiebt mandas Ansatzrohr, etwa 4 cm vom Kolbenhals entfernt, mit einemTeilstriche, treibt das Quecksilber bis zu dieser Marke und klemmtden Schlauch mittels des Schraubenquetschhahnes zu, leert das Queck-silberreservoir und wägt den Kolben samt Pfropfen, Glasröhre L,Sehlauch und dem oberhalb des Hahnes Q befindlichen Quecksilber.Hierauf füllt man den Kolben vollständig mit destilliertem Wasser,drückt den Pfropfen bis zu der am Halse angebrachten Marke ein.zieht die Röhre L so weit in die Höhe, bis die untere seitlicheÖffnung innerhalb des Pfropfens zu stehen kommt, trocknet das RohrL durch Auswischen mit Fließpapier und -»\äj;'t.

Zur Bestimmung der in einer Flüssigkeit absorbierten Gasefüllt man den Kolben A mit der zu untersuchenden Flüssigkeitganz so wie bei der Eichung, setzt das Kugelrohr A", das zurHälfte mit destilliertem Wasser gefüllt ist, auf, verbindet wie inFig. 92 ersichtlich, mit einer Kapillare, verdrängt, wie auf Seite 550angegeben, durch Kochen des in K befindlichen Wassers die Luft