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müssen durch Drahtligaturen gesichert werden. Nach der obigenMethode wurde das Gas der Termalquellen von Baden in der Schweizgefaßt und analysiert. *) Es zeigte sich dabei, daß man dieselbenResultate erhielt, einerlei, ob das Gas eingeschmolzen oder mittelsKautschukverschlüssen abgesperrt war.
Beleg: 100 ccm Quellgas enthalten:
I II
Stickstoff........69-13 69-15
Kohlendioxyd......30-82 30-90
Schwefelwasserstoff .... 0 - 05 0-05
Sauerstoff........ 0-00 0-00
ioo-oö - 100-00
Probe I war eingeschmolzen, Probe II mit Kautschukverschlußabgesperrt und fünf Tage nach der Fassung analysiert.
Auffangen von in Quellwasser absorbiertem Gase.
Von den vielen vorgeschlagenen Methoden zur Bestimmung derabsorbierten Gase gab mir die folgende die besten Resultate.
Kolben A (Fig. 92) wird mit Quellwasser bis zum oberstenRande gefüllt, der Gummipfropfen mit dem unten zugeschmolzenenRohre L, das unten eine seitliche Öffnung / trägt, sofort bis zurMarko in den Hals des Kolbens eingedrückt und das Rohr L so weitin die Höhe gezogen, bis das seitliche Loch l sich innerhalb desPfropfens befindet, wodurch das Wasser luftdicht abgesperrt ist. Nunsetzt man die ca. 80 ccm fassende Kugel K auf, füllt zur Hälftemit destilliertem Wasser und verbindet mit der Kapillare C, diejedoch noch nicht, wie in der Figur angegeben, mit der Meß-röhre B in Verbindung gebracht wird. Dann hebt man das Niveau-rohr V, bis Quecksilber aus der rechtwinklig gebogenen Kapillareauszufließen beginnt und schließt Hahn 11. Hierauf erhitzt mandas Wasser in der schiefgehaltcnen Kugel K zum Sieden, das dreiMinuten lebhaft unterhalten wird: dabei wärmt man mit dem aus-strömenden Dampfe die Kapillare des Meßgefäßes allmählich sorgfaltigan, eine Vorsiebt, deren Unterlassung besonders im Winter fastsicher das Springen der Kapillare zur Folge bat. Nach drei Minutenlangem Sieden des Wassers verbindet man, unter gleichzeitiger Ent-fernung der Flamme, C rasch mit dem Meßgefäße und sichert unver-züglich den Kautschukverschluß mit Drabtligaturen. Durch das Aus-kochen des Wassers in K herrscht nun in der Kugel eine völligeGasleere und man kann sofort mit dem Auskochen der Wasserprobebeginnen. Zu diesem Zwecke drückt man die Röhre L so weit in
') Chemische Untersuchung der Schwefeltherme von Baden (KantonAargau) von F. P. Treadwell 1896, Druck von H. E. Sauerländer& Co., Aarau 1897.