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2 (1907) Quantitative Analyse
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man große oder kleine Fltissigkeitsmengen verwendet. Am sicherstenarbeitet man in allen Fällen bei Siedetemperatur, (vgl. auch Gr. Lunge.Zeitschr. f. angew. Ch. 1904, S. 267).

Bemerkung zu der Tit erstellung von Permanganat-lösungen mittels elektrolytischen Eisens.

Gegen diese Methode ist eingewendet worden, daß das elek-trolytische Eisen nicht ganz rein, namentlich durch Kohlen-stoff verunreinigt sei. Nach Avery & Benton Dales 1 ) enthältdas aus Ferroammonoxalat durch Elektrolyse gewonnene Eisendurchschnittlich 0 - 20 - 4°/ 0 Kohlenstoff; nach S krab a 1 2 ) bedeutendmehr. H. V e r w e r und F. Groll 3 ) und H. V o r w c r l ) behaupten.das elektrolytische Eisen enthalte keinen Kohlenstoff, vorausgesetztdaß das Bad noch überschüssiges Eisen gelöst enthält. Wird aberdie Elektrolyse noch lange fortgesetzt, nachdem alles Eisen abge-schieden ist, dann soll man allerdings kohlenstoffhaltiges Eisen er-halten (vgl. auch A. C1 a s s e n). 5 ) Ich habe nun mit S. C h r i s t i esehr ausgedehnte Versuche in dieser Richtung ausgeführt und ge-funden, daß das nach Classcn dargestellte Eisen häufig geringeMengen Kohlenstoff enthält, die jedoch so klein sind, daß sie ver-nachlässigt werden können.

Als Beweis dafür mögen folgende von S. Chris tie (meistensim Beisein des Verfassers) ausgeführten Titerstellungen mit elek-trolytischem Eisen, Oxalsäure, Natriumoxalat und Jod dienen.

1 cem 1 j ia n. Kaliumpermanganats sung.

gestellt mit

g Eisen

Elektrolyt.EisenMittel

g Sauer-stoff

gestellt mit

0 0055704 0-00079720-0055671 0-0007960

00055692 0-0007970

Jod nach 0-005574

Volhard Q-Q05578

Mittel! 0-005576 l 0 0007979

0-00079770 0007982

OxalsäureKahlbaumMittel

Natriumoxa-

lat Sörensen

Mittel

Eisen

Stoff

0005575 000079780-005567 : 0-000796

0 005571

0-0055690005573

0-0007973

0000797000007975,

0-005571 I 0-0007973

Angesichts einer derartigen Übereinstimmung der Besultatemuß das elektrolytische Eisen einen hohen Grad von Beinheit be-sessen haben und doch müssen minimale Spuren von Kohlenstoff

darin enthalten gewesen sein.

denn beim Lösen in verdünnter Schwofel-

J ) B. B. 32 (1899), S. 64.

2 ) Zeitschr. f. analyt. Ch. 42 (1903), S. 395.

3 ) B. B. 32 (1899), S. 806.

4 ) Chem. Ztg. 25 (1901), S. 792.

5 ) Zeitschr. f. analyt. Ch. 42 (1903), S. 516.